"Wir haben selbst zu rudern"

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Trotz eines Negativlaufs befindet sich der SC Wiener Neustadt im Abstiegskampf noch immer in einer komfortablen Position.

Sollte Schlusslicht Wacker Innsbruck nicht bei Rapid gewinnen, hätten die Niederösterreicher den Klassenerhalt fixiert.

Das Team von Heimo Pfeifenberger will den nächsten Schritt mit einem Punktegewinn bei Sturm Graz am Sonntag aber aus eigener Kraft tun.

"Keine einfache Situation"

"Es ist seit längerer Zeit unser Ziel, das zu erledigen", sagte Neustadt-Trainer Heimo Pfeifenberger. "Wir haben uns in den vergangenen Spielen immer selbst in Bedrängnis gebracht."

Aus den vergangenen acht Runden hat der SCWN nur einen Punkt geholt. "Das ist keine einfache Situation für die Mannschaft, so etwas setzt sich im Kopf fest", meinte Pfeifenberger. "Nach so einer Serie wäre ein Punkt bei Sturm schon ein Erfolg."

"Saison positiv beenden"

Damit wäre der Klassenerhalt noch nicht in der Tasche, haben die Innsbrucker bei fünf Punkten Rückstand zwei Runden vor Schluss doch das deutlich bessere Torverhältnis.

"Für sie wird es auch kein leichtes Spiel im Hanappi-Stadion", sagte Pfeifenberger über den Konkurrenten. "Wir haben aber selbst zu rudern. Wir wollen diese Saison positiv beenden."

"Wissen, dass wir bestehen können"

Das gilt auch für Sturm. Die Grazer haben inklusive Cup zuletzt vier Pflichtspiele in Folge gewonnen, sind seit Ende März (0:2 bei Rapid) ungeschlagen.

"Wir haben im Moment eine gute Serie. Das ist sehr wichtig für uns, weil wir jetzt wissen, dass wir in schweren Momenten bestehen können", meinte Trainer Darko Milanic. "Einige Spieler haben eine sehr gute Form."

Gegen Wr. Neustadt taten sich die Grazer zuletzt aber sehr schwer. Von den vergangenen fünf Duellen gingen vier verloren. Von der Durststrecke der Niederösterreicher will sich Milanic nicht täuschen lassen.

"Sturm wird das Spiel machen"

"Das bedeutet nicht, dass sie schlecht sind", betonte der Slowene. "Besonders gegen eine Mannschaft, die ein nicht so gutes Image hat, wie sie eigentlich ist, muss man gut spielen."

Das Cup-Halbfinale am Mittwoch in St. Pölten ist bei Sturm bereits im Hinterkopf. Von einer Rotation hält Milanic aber nichts: "Meine Jungs müssen bereit sein, zwei schwere Spiele in drei Tagen zu absolvieren."

Der Sturm-Trainer erwartet trotz vier Auswärtsniederlagen in Serie ein offensives Auftreten der Neustädter. "Sturm wird das Spiel machen. Bis zu einer gewissen Zone überlassen wir es ihnen auch", entgegnete Pfeifenberger.

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