„Vielleicht ist das eine neue Regel, dass der vierte Schiedsrichter, der außerhalb des Spielfelds steht, die Entscheidungen trifft. Für mich ist das sehr verwunderlich.“

Allen Widerständen zum Trotz gab sich die Austria aber nicht auf, holte zwei Rückstände auf und spielte in Unterzahl befreiter als im ersten Durchgang.

Gefühlte Niederlage für Ried, gewonnener Punkt für Austria

Bei den Favoritnern machte man dies an der Einstellung fest. In den ersten 45 Minuten habe die Bereitschaft, alles zu geben und zu tun, gefehlt. Zudem hielt sich der Gegner dezent zurück.

„Im Prinzip haben sie mit einem Mann mehr darauf gewartet, was wir machen. Im Endeffekt sind sie bestraft worden“, stellte Gager fest.

Dass in der 93. Minute noch der Ausgleich fällt, hätten aber trotzdem nur die Wenigsten im violetten Lager noch erhofft. Ramsebner sei Dank.

Aus Angerschmids Sicht war es ein unnötiger Ballverlust in der Nachspielzeit, der einen Sieg zunichte machte. „Es fühlt sich an wie eine Niederlage“, meinte der Ried-Coach.

Für die Austria war es aufgrund des Spielverlaufs ein schlussendlich gewonnener Punkt im Kampf um einen Europacupplatz – und das allen Widerständen zum Trotz.


Alexander Karper

Ried

Austria

Torschüsse

Zwischenbrugger 4

Hosiner 5

Torschuss-Vorlagen

Kragl 4

Salamon 3

Ballkontakte

Baumgartner 60

Salamon 63rn

Zweikampfqoute

Zwischenbrugger 100% (5/0)

Salamon 66,7% (10/5)

Passquote

Perstaller 85,7% (6/1)

Gorgon 100% (25/0)

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