Grödig als Favorit?

Aufmacherbild
 

"Wir bleiben der Aufsteiger und sind nicht Favorit"

Aufmacherbild
 

Vier Punkte und kein Gegentor nach zwei Spielen. Grödig ist auf dem besten Wege die Tradition starker Aufsteiger in der Bundesliga fortzusetzen.

Am Samstag (19.00 Uhr) wollen die Salzburger nach dem Premieren-Sieg in der Liga zuletzt in Graz auch im eigenen Stadion erstmals drei Punkte holen.

Gegner Admira Wacker Mödling steht unter Coach Toni Polster noch ohne Punkt da und daher schon etwas mehr unter Druck.

"Noch nicht zu hundert Prozent an die Liga angepasst"

"Vier Punkte, kein Gegentor. Das sind Fakten, die gut sind. Wenn wir am Samstag noch einen draufsetzen, wäre es ein idealer Start", sagte Grödig-Trainer Adi Hütter.

Aber auch bei einem Sieg würde der Vorarlberger nicht in allzu große Euphorie verfallen.

"Jetzt muss man einmal zehn Runden spielen und dann schauen. Wir haben noch Luft nach oben, die Mannschaft hat sich noch nicht zu hundert Prozent an die Liga angepasst", meinte Hütter.

Deshalb sei man auch sicher nicht in der Favoritenrolle. "Wir bleiben weiter der Aufsteiger und sind nicht Favorit", betonte Grödigs Coach.

"Sarko ist ein unangenehmer Stürmer"

Der 42-Jährige ließ den Gegner dreimal beobachten und hat da wichtige Erkenntnisse gewonnen.

"Die Admira hat eine sehr gute erste Hälfte gegen die Austria gespielt und sich auch in der zweiten Hälfte gegen Innsbruck gut präsentiert. Die Mannschaft hat schon ihre Qualität und wird versuchen, die Niederlagen wettzumachen", war sich Hütter bewusst.

In der Offensive gelte es vor allem auf Stefan Schwab und Issiaka Ouedraogo aufzupassen. Ouedraogo kennt Hütter nur allzu gut, hat er den Stürmer aus Burkina Faso doch im Sommer 2008 zu den Red Bull Juniors geholt.

"Sarko ist ein unangenehmer Stürmer, ein ständiger Unruheherd", warnte Hütter vor dem diese Saison noch ohne Tor gebliebenen 24-Jährigen.

Sigurdsson spielberechtigt, Zulechner wohl Joker

Personell können die Grödiger aus dem Vollen schöpfen, auch die Spielberechtigung von Stürmer Hannes Sigurdsson ist eingetroffen, er könnte daher erstmals auf der Bank sitzen.

"Der Konkurrenzkampf ist sicher gestiegen. Die Spieler, die in der Startformation stehen, versuchen drinnen zu bleiben, die anderen drücken nach", ist Hütter vollauf zufrieden.

Stürmer Philipp Zulechner bleibt trotz seines Doppelpacks bei seinem Kurzeinsatz beim 2:0-Sieg gegen Sturm wohl in der "Joker"-Rolle.

"Niederlage gegen Innsbruck ist abgehakt"

Auch bei den Admiranern hat sich die personelle Situation gebessert. Richard Windbichler und Lukas Thürauer kehrten ins Mannschaftstraining zurück und stehen daher wieder als Alternativen parat. Nur Matus Mikus und Daniel Toth sind nicht einsatzfähig.

"Die Niederlage gegen Wacker Innsbruck ist abgehakt. Wir werden versuchen, jetzt in Grödig die ersten Punkte einzufahren", hoffte Polster auf ein erstes Erfolgserlebnis.

Auch die Kicker des Tabellenvorletzten haben den ersten Saisonsieg fest im Visier.

"Wir werden gegen Grödig anders auftreten als zuletzt. Die ersten Punkte müssen her", sagte Innenverteidiger Christoph Schößwendter.

"Müssen im Abschluss besser werden"

Beim 0:2 in Wien gegen die Austria und dem 1:2 zu Hause gegen Wacker Innsbruck, wo ein haarsträubender Tormannfehler von Patrick Tischler spielentscheidend war, waren die Südstädter schon dran an einem Punktgewinn.

"Wir müssen vor allem im Abschluss besser werden", kannte der ehemalige Goalgetter Polster das Erfolgsrezept.

Darauf wurde diese Woche - und wird auch in den kommenden Wochen - im Training das Hauptaugenmerk gelegt.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen