In der Innenverteidigung feierte Andreas Pfingstner gar sein Bundesliga-Debüt. „Ich denke, ich kann zufrieden sein. Ich habe nicht viele Fehler gemacht und meiner Meinung nach ein ganz gutes Debüt gespielt. Ich hoffe, dass es so weiter geht. Ich haue mich im Training weiter rein und hoffe, dass ich einmal in die Stammelf komme“, erklärte der 20-Jährige.

Milanic zeigte sich mit den unerfahrenen Pfingstner und Schmerböck sehr zufrieden: „Pfingstner hat eine gute Partie gespielt, Schmerböck ebenfalls. Die Jungs müssen so weiter machen, ich rechne mit ihnen.“

Djuricin wollte der 46-Jährige abseits vom Youngster-Duo betrachtet wissen: „Djuricin ist für mich Stammspieler. Er hat nur wegen seiner Verletzung nicht gespielt, aber er hat für mich die gleiche Rolle wie Beric und Beichler.“

Duell mit Schlusslicht

Während die Austria mit diesem Remis weiterhin einen Zähler hinter dem Tabellenzweiten Grödig rangiert, wartet auf Sturm am kommenden Samstag das Duell mit Schlusslicht Wacker Innsbruck.

Mit einem Heimsieg könnten die „Blackies“ den Vorsprung auf die Tiroler auf 13 Punkte ausbauen, im Falle einer Niederlage würde das Thema Abstiegskampf womöglich ein konkretes werden. So gesehen eine knifflige Aufgabe.

„Nächste Woche sind drei Punkte ganz wichtig“, betonte Djuricin, „ich hoffe, dass wir gegen Innsbruck wieder da anknüpfen können.“


Peter Altmann

Auch wenn gerade die erste Halbzeit nicht schön anzuschauen gewesen sei, glaubt Djuricin: „So wollen die Fans Sturm Graz kämpfen sehen. Das war jetzt aber nur ein kleiner Schritt.“

Für den 21-jährigen Stürmer war dieses Spiel sicherlich ein größerer Schritt, immerhin stand er anstelle von Robert Beric in der Startelf – seine erste Partie von Anfang an seit der 1. Runde gegen Wacker Innsbruck, als er allerdings noch in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden musste. Eine Kreuzbandverletzung legte ihn in der Folge bis Dezember lahm.

Djuricin will Verein und Fans noch mehr zurückgeben

„Für mich war das Spiel super. Ich war fünf Monate verletzt und bin sehr motiviert in die Partie gegangen. Ich will dem Verein und den Fans, die mich wirklich enorm unterstützt haben, jetzt immer wieder etwas zurückgeben. Das war nur ein ganz kleines Stück. Ich hoffe, ich kann noch mehr zurückgeben“, meinte der gebürtige Wiener.

Es spricht für den früheren Hertha-BSC-Legionär, dass er kurz vor Schluss beim Elfmeter die Verantwortung übernahm. Eine Situation, in der ziemlicher Druck auf seinen Schultern lastete:

„Der Schiedsrichter hat dann auch noch zwei, drei Minuten herumdiskutiert. Der Tormann ist dann früh abgesprungen und ich habe gesehen, dass die linke Ecke frei ist. Zum Glück ist er reingegangen.“

Lob für Pfingstner und Schmerböck

Djuricin war nicht das einzige mehr oder weniger neue Gesicht in der Anfangsformation der Steirer. Marc Andre Schmerböck lieferte bei seiner Startelf-Premiere einmal mehr eine Talentprobe ab, war im rechten Mittelfeld ein Aktivposten.

Sturm Austria
Torschüsse Pfingstner, Schmerböck, Djuricin je 2 Mader, Holland je 3
Torschuss-Vorlagen F. Kainz 3 Salamon 3
Ballkontakte Todorovski 65 Suttner 70
Zweikampfquote Vujadinovic 66,7% (14/7) Ramsebner 64,7% (11/6)
Passquote Vujadinovic 87,5% (7/1) Ramsebner 93,3% (28/2)
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