Sieg Nummer neun in Planung

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Schmidt will vor EL-Duell mit Ajax nicht rotieren

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Red Bull Salzburg kämpft am Samstag im Auswärtsspiel gegen Sturm Graz um die Fortsetzung des jüngsten Erfolgslaufs.

Der überlegene Tabellenführer hat die vergangenen acht Pflichtspiele gewonnen und möchte sich mit einem Sieg über die Steirer auf das Hinspiel im Europa-League-Sechzehntelfinale am Donnerstag gegen Ajax Amsterdam einstimmen.

"Wir rufen seit Monaten ein konstant hohes Niveau ab. Das wollen wir auch am Samstag schaffen", erklärte Trainer Roger Schmidt.

Gute Bilanz gegen Sturm

Da scheint Sturm Graz als Gegner gerade recht zu kommen. Gegen die "Blackys" wurde nur eine der jüngsten 18 Liga-Partien verloren.

Zudem kommt die hoch eingeschätzte Truppe von Darko Milanic nach wie vor nicht in die Gänge und liegt nur an siebenter Stelle.

Dennoch warnte Schmidt vor allzu großer Siegesgewissheit. "Wir stellen uns auf ein schwieriges Spiel ein."

Schon die ersten beiden Saisonduelle waren keine leichte Angelegenheit für die mit 17 Punkten Vorsprung auf Grödig führenden Mozartstädter.

Soriano und Leitgeb fehlen

Die erste Partie endete in Graz 1:1, in Salzburg setzten sich die Gastgeber mit viel Mühe 1:0 durch. "In Graz haben wir viele Chancen vergeben, in Salzburg ist Sturm sehr tief gestanden", erinnerte sich Schmidt.

Der Deutsche muss voraussichtlich Jonatan Soriano (Rippenprellung) und Christoph Leitgeb (grippaler Infekt) vorgeben.

Abgesehen von den beiden Stammspielern, die wohl für das Ajax-Match fit werden, dürfte Schmidt auf Rotation verzichten und in der UPC-Arena seine Einserformation aufbieten.

"Es ist nicht notwendig und nicht richtig, etwas zu verändern. Wir haben genug Zeit zum Regenerieren. Es macht uns nichts aus, am Samstag Vollgas zu geben", betonte der 46-Jährige.

Milanic: "Werden unsere Chancen bekommen"

Sturm will vor dem scheinbar übermächtigen Gegner nicht in Ehrfurcht erstarren.

"In der ersten Hälfte wird es sicher schwierig, weil die Salzburger bei Ballverlust extrem aggressiv sind. Aber in der zweiten Hälfte passiert es oft gegen sie, dass man mehr Räume hat, und da werden wir unsere Chancen bekommen. Dieses Spiel wird nicht nur in eine Richtung laufen", prophezeite Coach Darko Milanic.

Die voraussichtlichen Ausfälle von Soriano und Leitgeb sollten Sturm laut Milanic entgegenkommen.

"Das ist sicher ein Vorteil für uns. Es gibt keine Mannschaft auf der Welt, die ihre besten Spieler einfach ersetzen kann. Trotzdem müssen wir zuerst einmal unsere Leistung bringen", warnte der Slowene.

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