Wr. Neustadt nicht unter Druck

Wr. Neustadt darf nicht zuletzt auf die Heimschwäche der Grazer bauen, die 2013/14 erst dreimal vor eigenem Publikum gewinnen konnten.

Zudem gelten die Neustädter nicht unbedingt als Lieblingsgegner der Blackys, nur zwei der jüngsten acht Duelle konnten die Steirer für sich entscheiden.

Und die Pfeifenberger-Elf holte in der laufenden Saison in Auswärtsspielen mehr Punkte (8) als in Heimspielen (6).

Unter Druck stehe man nach 17 Runden jedenfalls nicht, betonte Neustadts Sportmanager Günter Kreissl.

Trotz Niederlage besser

"Aber natürlich kommt man nur mit Positiverlebnissen raus, das ist klar, und das wollen wir jetzt auch", erklärte der ehemalige Tormann.

Sturm habe nach der Partie auf tiefem Boden am Mittwoch sicherlich Kräfte lassen müssen und sei zudem eine Art Lieblingsgegner - das habe sich auf gewisse Weise auch im bisher letzten Duell trotz 1:3-Niederlage gezeigt.

"Da hatten wir mit 60 Prozent die beste Ballbesitzstatistik in dieser Saison", betonte Kreissl.

"Stil noch nicht gefunden"

Das Trainerteam wisse jedenfalls, wo der Hebel beim defensiv anfälligsten Team der Liga (44 Gegentreffer) anzusetzen ist.

"Die Analysen waren relativ eindeutig, aber das zu ändern, ist eine andere Aufgabe. Wir haben unseren Stil noch nicht ganz gefunden", meinte Kreissl, der nicht nur die nominell mit Abwehraufgaben betreuten Akteure in die Pflicht nahm.

"Wir verlieren recht viele Bälle und müssen als ganze Mannschaft Wege finden, um besser zu verteidigen." Am Samstag fehlt bei diesem Unterfangen mit M. Wallner, Rakowitz, Maderner, M. Koch, Terzic und Angeler verletzungsbedingt ein Sextett.

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