„Wir haben eine breite Brust und wissen, dass wir schwer zu besiegen sind. Mit dem Selbstvertrauen gehen wir auch in jedes Spiel rein. Wer gegen uns gewinnen will, muss schon stark sein“, sagte Dominik Wydra, der sich nach langer Verletzungspause und Joker-Rolle mit seinem Hammer unter die Latte zur 2:0-Vorentscheidung den Frust von der Seele schoss.

„Super, schön. Die Serie fühlt sich gut an, es macht Spaß“, war Christopher Trimmel euphorisiert, auch wenn es gegen Wacker alles andere als ein Spaziergang war.

Zwar erarbeiteten sich die Hütteldorfer etliche Chancen, die ungenaue oder zu komplizierte Ausführung einiger Aktionen ärgerte Trainer Zoran Barisic aber im Nachhinein.

Acht ehemalige Amateur-Spieler am Ende dabei

Trotzdem macht ihn die derzeitige Entwicklung der Mannschaft stolz. Wieder rotierte der 43-jährige Wiener wild durch, in den letzten 18 Minuten der regulären Spielzeit gab es sogar ein Novum.

Bis auf Novota, Sonnleitner und Dibon fanden sich acht ehemalige Eigenbauspieler von den Amateuren im Team wieder, sechs davon waren sogar damals unter den Fittichen von Barisic.

„Das hat mich an meine Zeit bei den Amateuren erinnert, als wir den Ball ins Tor tragen wollten. Wir waren nicht entschlossen genug, haben aber die Ruhe bewahrt und doch noch unsere Tore gemacht.“

Mit einem kleinen Augenzwinkern musste er noch zugeben: „Die Jungen haben aufgeholt. Das zeigt, dass wir in letzter Zeit doch einiges sehr gut gemacht haben.“


Alexander Karper

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