Neustadts Neue konnten in der Pause integriert werden

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Der Wolfsberger AC steht in der Bundesliga vor richtungsweisenden Wochen. Mit dem Heimspiel gegen den SC Wiener Neustadt am Samstag sowie dem Auswärtsauftritt bei Wacker Innsbruck am 22. September trifft der Aufsteiger auf zwei Mannschaften, die aktuell hinter den Kärntnern platziert sind. Bei Erfolgen könnten sich die achtplatzierten Lavanttaler in der Tabelle nach oben orientieren.

"Ein Sieg wäre ein großer Schritt und richtungsweisend. Wir könnten in der Tabelle weiter nach oben klettern und ruhiger arbeiten", meinte WAC-Coach Nenad Bjelica.

Unangenehme Gäste

Der Liga-Neuling würde mit einem Erfolg auch die Bilanz in der Lavanttal-Arena aufbessern. Nach drei Niederlagen ohne Torerfolg gewannen die Wolfsberger zuletzt gegen Rapid sensationell 1:0.

Wiener Neustadt wird die Punkte jedoch sicher nicht kampflos abgeben. Die Blauweißen haben auswärts bisher alle vier Saisonzähler geholt und wiesen dabei Innsbruck mit einem 3:2-Erfolg am Tivoli in die Schranken.

Außerdem gab es mit einem 1:1 in Salzburg einen unerwarteten Punktezuwachs. "Es ist wichtig, Punkte zu sammeln. Wann und wo ist egal", maß SC-Trainer Heimo Pfeifenberger dem Spiel in Wolfsberg deshalb keine besondere Bedeutung zu.

Länderspielpause diente der Integration

Die Länderspielpause nutzten beide Teams, um die Akkus neu aufzuladen. Pfeifenberger versuchte dabei auch, das mit Ende der Transferzeit geholte Trio Thomas Piermayr, Christoph Martschinko und Stefan Petrovic besser in die Mannschaft einzugliedern.

Martschinko könnte am Samstag zum Einsatz kommen, fällt mit Stefan Rakowitz doch der Mann für die linke Außenbahn aufgrund einer Rückenverletzung aus. Anbieten würde sich auch der in der Bundesliga erfahrenere Daniel Wolf.

Beim WAC sind bis auf den angeschlagenen Kapitän Gernot Messner (Adduktoren) alle Leistungsträger fit. Im Angriff sucht Bjelica weiter nach der Erfolgsformel.

WAC wartet auf erstes Stürmertor

Von den Stürmern im Kader hat bis dato noch keiner getroffen, gegen Wiener Neustadt überlegt der Kroate ("Wir brauchen auch Stürmertore") eine Doppelspitze mit Mihret Topcagic und Christian Falk. Ein weiterer Kandidat ist der Spanier Ruben Rivera sowie Stephan Stückler.

Nach Heimauftritten gegen die Austria, Salzburg, Mattersburg und Rapid darf der WAC gegen die Niederösterreicher erstmals als leichter Favorit in die Partie gehen. Für Bjelica war dies aber kein Thema.

"Die kommenden Gegner sind was die Qualität betrifft auf unserer Höhe. Und sie haben den kleinen Vorteil, dass sie mehr Erfahrung in der Bundesliga haben", sagte der Ex-Internationale. Er stellte auch fest: "Ob der Gegner Austria, Innsbruck, Ried oder Salzburg heißt: Wir werden uns nie als Außenseiter fühlen, aber auch nie als Favorit."

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