Keine violette Überheblichkeit

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Austria wittert Chance auf längere Erfolgsserie

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Nach dem gelungen Saisonstart will sich die Austria mit einem Heimsieg am Samstag (18.30 Uhr) gegen Schlusslicht Wacker Innsbruck in der Spitze der Bundesliga festsetzen.

"In solchen Spielen muss die Basis gelegt werden, um ganz vorne mitspielen zu können. Auf uns wartet ein gleichermaßen wichtiges wie schwieriges Match", meinte Austria-Trainer Peter Stöger, der nach fünf Meisterschaftspartien bei zwölf Punkten, nur einem Gegentor und Tabellenplatz zwei hält.

Stöger warnt vor Wacker

Der ehemalige FC-Tirol-Kicker (Saison 1994/95) hat seine Spieler eindringlich vor der vermeintlichen Pflichtaufgabe gewarnt.

"Aufgrund der Tabellensituation könnte man den Eindruck gewinnen, dass man so ein Match ohne großen Aufwand gewinnen kann. Das wird nicht der Fall sein", sagte Stöger.

Als Plus für sein Team im Vergleich mit Wacker ortete Stöger aber natürlich das deutlich größere Selbstvertrauen und die auch markant bessere Stimmung.

Machbare Aufgaben

Bei einem Blick auf die kommenden Wochen, wittert Stöger die Chance auf den Ausbau der starken Startbilanz.

"Mit der notwendigen Einstellung und einer besseren Chancenauswertung können wir uns eine gute Situation schaffen", meinte Stöger angesichts der kommenden Partien gegen Wacker, Wiener Neustadt und Mattersburg.

Und danach wartet ein Heimspiel-Doppelpack gegen Salzburg und WAC.

Keine Überheblichkeit

Austrias Sport-Vorstand Thomas Parits warnte vor Überheblichkeit. Schließlich hat die Austria in der jüngeren Vergangenheit daheim sehr oft Punkte gegen die "Kleinen" liegengelassen und somit Titelchancen vergeben. So etwa auch am 29. August 2010, als Wacker in Wien gleich 3:0 gewann.

Ansonsten spricht aber herzlich wenig für die Tiroler, die schon gemeinsam mit Wiener Neustadt und dem WAC als Abstiegskandidat gehandelt werden.

Safar fehlt

Wacker ist auswärts acht Partien ohne vollen Erfolg, gegen die Austria seit sieben Spielen sieglos. Zudem fällt Tormann-Routinier Szabolcs Safar ausgerechnet gegen seinen Ex-Club krank aus.

"Wir wollen trotzdem alles versuchen, um die Negativspirale aufzuhalten und aus dem Tabellenkeller zu kommen. Es spricht nichts für uns, vielleicht ist gerade das unsere Chance", sagte Wacker-Trainer Walter Kogler. Dass sein Trainerstuhl in Innsbruck zu wackeln scheint, sieht Kogler nach außen hin gelassen: "Wichtig ist, dass die Mannschaft eine Antwort gibt und alles ausschöpft, was in ihr steckt."

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