Austria glanzlos an die Spitze

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Wenig Glanz, wenig Gloria.

Aber ein Sieg.

„Es gibt auch Partien, in denen man spielerisch nicht so glänzen kann. Momentan bringen wir auch solche Arbeitssiege gut über die Runden“, brachte Manuel Ortlechner die wichtigste Erkenntnis aus Austrias 2:0 gegen Wacker Innsbruck auf den Punkt.

Luft nach oben

Es gäbe „noch viel Luft nach oben“, fand der FAK-Kapitän.

Auch Trainer Peter Stöger war von Euphorie weit entfernt: „Wir sind zufrieden, wissen aber, dass wir besser spielen können.“

Symptomatisches Eigentor

Gegen das neue Solo-Schlusslicht aus Innsbruck reichte aber auch eine mäßige Vorstellung. Nicht zuletzt weil Wackers Martin Svejnoha mittels Eigentor für die violette Führung sorgte.

„Wir werden für jeden Fehler bestraft“, kommentierte ein geknickter Daniel Schütz den Fauxpas seines tschechischen Mitspielers. Trainer Walter Kogler bezeichnete diese Aktion als „symptomatisch“ für die derzeitige Situation.

Innsbrucker Durchhalteparolen

Aktuell bleibt den Innsbruckern nicht viel mehr, als sich mit Durchhalteparolen über die Runden zu retten. Das machte Schütz: „Wir müssen die Ärmel hochkrempeln und nach vorne schauen.“

Das tat auch Kapitän Tomas Abraham: „Es sind noch 30 Runden zu spielen, also 90 Punkte zu holen.“

Tabellenführung ein Zeichen

Selbiges gilt auch für die Austria, die hat aber schon ein Dutzend Zähler mehr auf dem Konto. Das bedeutet – zumindest bis zu Rapids Spiel in Wolfsberg – die Tabellenführung.

„Das freut uns alle sehr. Es ist ein Zeichen dafür, dass einiges passt“, freute sich Stöger.

Die Torsperre hält

Was passt, ist etwa die Defensive. Seit 425 Minuten hält Lindners Torsperre nun schon. Der Goalie teilte die Lorbeeren aber nur zu gerne mit seinen Vorderleuten: „Zurzeit ist es sehr leicht, im Austria-Tor zu stehen.“

Nicht im Tor, aber im FAK-Kader steht bald auch Philipp Hosiner. Der Wechsel des Admira-Stürmers nach Wien-Favoriten soll in der kommenden Woche über die Bühne gehen.


Harald Prantl/Martin Wechtl

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