WAC will Premieren-Heimsieg

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Gelingt Bjelicas Truppe der erste Heimsieg?

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Aufsteiger WAC ist in der Bundesliga im eigenen Stadion noch ohne Punkt.

Das soll sich nach Niederlagen gegen die Austria (0:1) und Salzburg (0:2) nun im Duell der 5. Runde mit dem SV Mattersburg im dritten Anlauf ändern.

Pleite gegen Sturm abgehakt

Die Burgenländer, die mit sechs Punkten drei Zähler mehr als die Kärntner gesammelt haben, wollen demgegenüber auswärts zum ersten Mal in der laufenden Saison "anschreiben".

Die Wolfsberger schlitterten zuletzt auswärts gegen Sturm Graz trotz einer 1:0-Führung in eine 1:4-Pleite. "Das Spiel ist seit Dienstag abgehakt. Wir haben unsere Fehler analysiert und fleißig gearbeitet", sagte WAC-Trainer Nenad Bjelica.

Die nötigen Lehren wurden gezogen. "Gegen Sturm haben wir uns selber geschlagen. Wir müssen konzentrierter auftreten und disziplinierter stehen", forderte der Kroate von seiner Mannschaft.

Respekt vor Mattersburg

Gegenüber dem Duell mit den Grazern werde es wohl Änderungen geben. Personell kann Bjelica jedenfalls nahezu aus dem Vollen schöpfen, nur Roland Putsche ist aufgrund einer Knieverletzung nicht einsatzfähig.

Vor den Burgenländern hat der WAC-Trainer großen Respekt. "Mattersburg hat eine sehr gute, zweikampfstarke Mannschaft, nicht nur Naumoski und Bürger, die natürlich sehr gefährlich sind", warnte Bjelica.

Aufpassen müsse man vor allem bei Standardsituationen. "Wir werden eine tolle Leistung bringen müssen, um sie zu besiegen", war sich der WAC-Coach bewusst.

Lederer fordert die ersten Auswärtspunkte

"Wollen uns etablieren"

Von den Mattersburgern können sich die Kärntner noch vieles abschauen. "Mattersburg ist sicher ein Vorbild für uns, genauso wie Ried. Das sind Mannschaften aus kleinen Städten, die es geschafft haben, sich zu etablieren, ohne großes Geld zu investieren", sagte Bjelica.

"Das wollen wir auch. Wir wollen eine gute Basis schaffen für die Zukunft und uns auf Jahre in der Bundesliga etablieren."

Die Burgenländer kassierten zuletzt mit dem knappen 1:2 auswärts gegen Wacker Innsbruck einen kleinen Rückschlag, stehen mit sechs von zwölf möglichen Punkten aber ziemlich gut da.

Auswärts noch ohne Punkte

"Ich bin froh, dass die Mannschaft nicht zufrieden ist. Sechs Punkte sind schön, wir wissen aber auch, dass wir sechs Punkte verspielt haben", fasste Mattersburg-Trainer Franz Lederer zusammen.

Genauso wie gegen Wiener Neustadt (2:0) und Sturm Graz (3:1) hätte seine Truppe auch in Salzburg (2:3) und eben Innsbruck etwas mitnehmen können.

"Jetzt gilt es nicht nur darüber zu reden, sondern wirklich etwas mitzunehmen. Ein Punkt ist ein Punkt, aber wir fahren nicht hin, für einen Punkt", sprach der 48-Jährige Klartext.

Lederer fordert Konzentration über 95 Minuten

Gegenüber dem erst in der Schlussphase verlorenen Innsbruck-Spiel müsse sich seine Elf verbessert zeigen. "Wir sind immer passiver geworden, je länger das Spiel gedauert hat. Wir haben uns in Sicherheit geglaubt, das geht in der Bundesliga aber nicht", ließ Lederer die Niederlage noch einmal Revue passieren.

Das soll nicht noch einmal passieren. "Gegen den WAC müssen wir unser Ding über 95 Minuten durchziehen und unsere Konter sauberer fertig spielen", forderte Lederer.

Unterschätzen dürfe man den Gegner keinesfalls. "Sie sind individuell stark, haben aber auch ein gutes Kollektiv", ist sich Lederer bewusst.

Sein Team muss der längstdienende Bundesliga-Coach zwangsläufig an zwei Positionen umbauen. Nedeljko Malic fällt wegen Knieproblemen rund drei Wochen aus, zudem ist Alois Höller gesperrt.

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