Schmidt: "Das 0:3 hat wehgetan"

Aufmacherbild
 

Roger Schmidt (Trainer Salzburg): "Das 0:3 hat wehgetan. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie eine Reaktion zeigen kann. Nach der Pause haben wir uns freigeschwommen. Wir hätten schließlich auch noch den Sieg verdient. Aber vielleicht ist der Punkt besonders wertvoll, wenn man bedenkt, wie er zustande gekommen ist. In der ersten Hälfte war die Verunsicherung zu merken. Die Erwartungshaltung bei manchen Spielern ist vielleicht auch zu groß."

Havard Nielsen (Dreifach-Torschütze Salzburg): "Mit meinen drei Toren bin ich natürlich sehr zufrieden. In der ersten Halbzeit haben wir schlecht gespielt, nach der Pause haben wir uns aber deutlich gesteigert und viel effektiver gespielt. Ich bin sehr glücklich, dass wir nach dem klaren Rückstand so zurück gekommen sind und noch ein Remis erreicht haben."

Dietmar Kühbauer (Admira-Trainer): "Ich bin etwas enttäuscht, dass das 3:0 nicht zu einem Sieg gereicht hat. Ich bin aber trotzdem stolz auf meine Mannschaft. Die 3:0-Führung war völlig verdient. Wir hätten sie heute schlagen müssen. Nielsen hat den Unterschied gemacht. Dass wir die ersten beiden Gegentore knapp vor und nach der Pause bekommen haben, war psychisch schlecht. Wir haben uns dann selbst um den Lohn unserer Arbeit gebracht."

Kühbauer und Schmidt gerieten nach der Partie verbal aneinander. Laut dem Admira-Trainer habe Schmidt während des Spiels dauernd gemeckert und vom Schiedsrichter Gelbe Karten gefordert. Im Kabinentrakt habe er zu Schmidt etwas - nicht Beleidigendes - gesagt, woraufhin dieser gefordert habe, Kühbauer solle Deutsch reden. "Wir reden eben Dialekt in Österreich. Ich respektiere die Deutschen und verlange auch, dass sie uns respektieren", sagte Admiras Trainer.

Zum Seitenanfang» Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen