"Sehe das nicht so dramatisch"

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Wr. Neustadt will Null-Serie gegen Ried beenden

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Der SC Wiener Neustadt hat die Rolle des Außenseiters gepachtet. Auch vor dem Heimspiel gegen die SV Ried am Sonntag (16.00 Uhr) müssen sich die Niederösterreicher mit den üblichen Fragen auseinandersetzen.

Die dringendste davon ist wohl jene, nach der Ungefährlichkeit vor dem gegnerischen Gehäuse.

"Müssen uns schnell finden"

Nach drei Runden steht neben null Punkten auch ein Torverhältnis von 0:7 zu Buche. Macht unter dem Strich den zehnten und damit letzten Tabellenrang der Bundesliga.

"Ich sehe das nicht so dramatisch. Wir hören immer, dass wir Abstiegskandidat Nummer eins sind. Aber die Mannschaft muss sich erst finden, wir haben viele Neue, Spieler die noch nie in der Bundesliga gespielt haben. Das ist für viele eine große Umstellung", meinte Trainer Heimo Pfeifenberger.

Der Salzburger gab aber auch zu: "Fakt ist aber auch, dass wir uns sehr schnell finden müssen."

Manko Chancenverwertung

Auch wenn auf dem Papier die Null steht: Dramatisch ist die Lage trotzdem (noch) nicht.

Beim 0:4 gegen die Admira am Wochenende war Wiener Neustadt keinesfalls chancenlos. Die sich bietenden Möglichkeiten blieben allerdings ungenutzt, während die Admira eiskalt zuschlug.

Auch beim 0:1 gegen Rapid (2. Runde) präsentierten sich die mittlerweile 16 Runden sieglosen Blauweißen als Liga-tauglich.

Lange Durstrecke

"Wir halten jedes Spiel ganz gut mit. Aber in bestimmten Situationen reagieren wir schlecht. Wir spielen auch erst besser, wenn wir zurück liegen. Das ist schon auffällig", analysierte Pfeifenberger.

Für den SC-Coach gilt trotzdem nur ein Motto: "Nicht aus der Ruhe bringen lassen. Als Verantwortlicher nicht, und auch auf dem Platz nicht."

Gegen Ried gab es in Wiener Neustadt in der vergangenen Saison zwei Remis (2:2, 1:1). Die Innviertler waren dabei die einzige Mannschaft, die in Wiener Neustadt nicht 0:0 spielte.

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