Wacker dreht das Spiel und hält die Klasse

Aufmacherbild
 

Wacker Innsbruck hat sich mit einem nicht mehr für möglich gehaltenen Auswärtserfolg beim Wolfsberger AC den Klassenerhalt gesichert.

Die Tiroler gewannen am Sonntag in der letzten Bundesligarunde nach Zweitorerückstand noch 3:2 und vermasselten den bis zur 72. Minute wie die sicheren Sieger aussehenden Kärntnern noch den Europacupplatz.

Nach Treffern von Kofler (45.+1/Eigentor) und Stückler (50.) war der WAC bereits 2:0 vorangelegen, zwei Tore von Perstaller (72., 78.) und eines von Schilling (75.) brachten aber noch die Wende.

Ruhiger Beginn

Die für beide Teams enorm wichtige Partie verlief zunächst wenig spektakulär. Das intensiv geführte Duell mit vielen Unterbrechungen brachte in der ersten halben Stunde nur wenige Torchancen, danach nahm das Spiel aber an Fahrt auf.

Zunächst kamen die Wolfsberger der Führung durch Schüsse von Kerhe (34./knapp daneben) und Stückler (37./Abwehr von Safar) zweimal ziemlich nahe.

Auf der anderen Seite wurde ein Saurer-Schuss (40.) gefährlich abgefälscht. Zudem verwehrte Schiedsrichter Harkam einem spektakulären Wallner-Fallrückzieher (42.) zum vermeintlichen 1:0 wegen Abseits die Anerkennung.

WAC schlägt eiskalt zu

In der Nachspielzeit gelangte ein von der Stange zurückgeprallter Liendl-Schuss via Wacker-Spieler Kofler doch noch zur glücklichen WAC-Führung ins Tor.

Ein Kontertor von Stückler (50.) bescherte den Gästen kurz nach der Pause den nächsten Nackenschlag. Stückler wurde von Sturmkollege Topcagic ideal bedient und traf frei stehend aus wenigen Metern mit seinem ersten Bundesligatreffer zum 2:0.

Wenig überraschend gingen die Gäste in weiterer Folge volles Risiko, was der Truppe von Nenad Bjelica noch mehr Platz für Konter eröffnete. Bei einer dieser Möglichkeiten vergab Stückler eine gute Gelegenheit auf das vorentscheidende 3:0. Wenig später ging Topcagic ebenfalls fahrlässig mit einer Großchance um.

Perstaller wird zum Matchwinner 

Dadurch blieb es vor 5.300 Zuschauern weiter spannend und es sollte noch viel dicker kommen. Denn ein Dreierpack von Perstaller (72., 78.) und Schilling (75.) binnen sechs Minuten sicherte der Mannschaft von Roland Kirchler doch noch den Klassenerhalt.

Bereits ein Remis hätte den Kärntner zu Platz vier und der damit verbundenen Europa-League-Qualifikation gereicht. Der Ausgleich gelang dem Aufsteiger aber nicht mehr, weshalb in der Lavanttal-Arena nur die 500 mitgereisten Tiroler jubeln durften.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen