Rapid hat in Mattersburg Riesenschritt vor Augen

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Rapid hat am Samstag im Auswärtsspiel gegen den SV Mattersburg die Gelegenheit, die Teilnahme an der Europa-League vorzeitig unter Dach und Fach zu bringen.

Bei einem Sieg im Pappelstadion wäre dem Rekordmeister die internationale Teilnahme schon zwei Runden vor Schluss nicht mehr zu nehmen, sofern die Partie Sturm Graz - SV Ried unentschieden endet oder der WAC daheim gegen die Admira nicht gewinnt.

Sieg wäre für Rapid Riesenschritt

Mit solchen Rechenspielen will sich Trainer Zoran Barisic jedoch erst gar nicht aufhalten.

"Wir konzentrieren uns nur auf uns selbst und schauen nicht auf die anderen Spiele", sagte der Wiener, gab aber auch zu: "Mit drei Punkten in Mattersburg wären wir unserem Ziel einen Riesenschritt näher."

In Anbetracht der jüngsten Leistungen erscheint ein voller Erfolg von Rapid im Burgenland alles andere als unrealistisch.

"Wir wollen uns so präsentieren wie in den letzten Partien und uns vielleicht in einigen Dingen noch verbessern."

Steigerungsbedarf sieht Barisic unter anderem in der Chancenauswertung. "Wir müssen effizienter werden", forderte der 43-Jährige.

"Wissen, dass wir zuhause eine Macht sein können"

Allerdings gehe es im Pappelstadion auch darum, den Gastgebern in punkto Körpereinsatz Paroli zu bieten.

"Ich erwarte kampfstarke Mattersburger, die aggressiv zu Werke gehen werden", erklärte Barisic.

Die gegen Rapid seit acht Spielen sieglosen Burgenländer, als Siebenter zwei Punkte vor Platz zehn, benötigen im Abstiegskampf dringend ein Erfolgserlebnis.

"Aber Rapid braucht genauso Punkte wie wir, deswegen erwarte ich ein interessantes Match. Rapid ist gegen uns immer Favorit, doch wir wissen auch, dass wir zuhause eine Macht sein können", sagte Coach Franz Lederer.

Rückkehr von Bürger gibt Hoffnung

Zuversicht schöpfte der 49-Jährige unter anderem durch die zuletzt guten Auftritte gegen den WAC (3:1) und in Ried (1:1).

"In den letzten Wochen war die Mannschaft beispielhaft, was Einstellung, Entschlossenheit und Disziplin betrifft."

Zusätzlichen Auftrieb gibt die Rückkehr von Patrick Bürger nach abgesessener Rot-Sperre.

"Er ist unser Torschütze Nummer eins und ist mit seiner unheimlichen Präsenz sehr wichtig für uns. Doch wir haben zuletzt auch bewiesen, dass wir ohne ihn bestehen können", meinte Lederer.

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