"Wir müssen es erzwingen"

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Lederer vor WAC-Match: "Müssen es erzwingen"

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Der Rückfall ans Tabellenende der Bundesliga hat beim SV Mattersburg keine Untergangsstimmung ausgelöst.
 
Vor dem Heimspiel der 32. Runde am Samstag gegen den WAC schwärmte Trainer Franz Lederer sogar von der guten Einstellung seiner Mannschaft, die ihn für den Kampf gegen den Abstieg zuversichtlich macht.
 
"Die Stimmung ist genau so, wie sie in dieser Situation sein muss: Die Spieler gehen nicht mit hängenden Köpfen durch die Gegend, sondern warten schon mit aggressiver Ungeduld auf das WAC-Match", erklärte der Burgenländer.
 
"Müssen es erzwingen"
 
Lederer hofft, dass seine Truppe gegen den Aufsteiger für ihre Leistungsbereitschaft belohnt wird.
 
"Das Engagement und der Wille waren schon in den letzten Partien da, jetzt müssen wir es gegen den WAC erzwingen", meinte der 49-Jährige, der auf seinen gesperrten Top-Torjäger Patrick Bürger verzichten muss. "Sein Ausfall tut weh, doch wir werden uns zu helfen wissen."
 
Probleme könnten die seit acht Runden sieglosen Mattersburger aber auch in der Defensive bekommen, schließlich gilt der WAC als eines der konterstärksten Teams der Liga.
 
"Da müssen wir aufpassen und dürfen ihnen nicht zu viele Räume geben", warnte Lederer und lobte den Gegner. "Der WAC hat eine clevere Truppe und nicht einfach nur junge Lauser, die in die Bundesliga aufgestiegen sind."
 
Bejlica sieht Vorteil beim WAC
 
Sein WAC-Kollege Nenad Bjelica sieht die Mattersburger unter Zugzwang. "Vom Kopf her könnte es ein Vorteil für uns sein. Sie sind Letzter, sie spielen zu Hause und müssen gewinnen. Sie haben den Druck, das wollen wir ausnutzen."
 
Doch auch für die Kärntner steht noch einiges auf dem Spiel - immerhin geht es für den derzeitigen Tabellenvierten um einen Europa-League-Platz.
 
"Wir kämpfen um eine schöne Belohnung für diese Saison. In Prozenten kann man es nicht sagen, aber die Chance auf Europa ist da. Wenn man unsere Form sieht, dann sind wir im Frühjahr mit 24 Punkten immer noch Erster. Warum sollen wir also nicht daran glauben?", fragte Bjelica.

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