Schwache Salzburger mühen sich zu Sieg

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Red Bull Salzburg hat die Chance auf die erfolgreiche Titelverteidigung in der Bundesliga am Samstag gewahrt.

Der Meister kam daheim in der 32. Meisterschaftsrunde gegen FC Admira Wacker Mödling allerdings zu einem nur mühevoll errungenen 2:1 (0:0)-Sieg und hat damit vier Runden vor Saisonende weiter sechs Punkte Rückstand auf Tabellenführer Austria Wien. Die Admira rutschte ans Tabellenende ab.

Salzburg planlos

Vor der Pause agierte der Titel- gegen den Abstiegskandidaten völlig trost- und offenbar auch planlos.

Davor seit 15 Partien ungeschlagen und mit vier Meisterschaftssiegen in Serie in das Match gegangen, schienen die Heimischen ohne Konzept.

Die einzig erwähnenswerte Aktion Salzburgs in den ersten 45 Minuten war ein Pass von Sadio Mane auf Alan, den blockte Christoph Schößwendtner aber schon im Strafraum ab.

Kein Torschuss in der ersten Halbzeit

Während es die Salzburger meist erfolglos durch die Mitte versuchten, verteidigten sich die Gäste ihren Möglichkeiten entsprechend ganz geschickt.

Den gut 6.700 Zuschauern in der Red-Bull-Arena bot sich jedenfalls vor dem Seitenwechsel alles andere als ein ansehnliches Spiel.

Zum Drüberstreuen brachten es beide Mannschaften in dieser Spielhälfte auf keinen einzigen Torschuss.

Toth trifft zur Führung

In der Pause blieb Salzburgs Stefan Hierländer mit einer Mittelfußverletzung in der Kabine.

Drei Minuten später sorgte Mane volley vor Admira-Goalie Patrick Tischler endlich für eine sehenswerte Aktion, jedoch stand er abseits. Dann schlug es aber unerwartet auf der anderen Seite ein.

Nach einem Gelbfoul von Ibrahim Sekagya an Patrick Seeger verwertete Daniel Toth den Freistoß ins Eck von Goalie Eddie Gustafsson aus 18 Metern zum 0:1 (51.)

Doppeltausch sorgt für Wende

Kurz danach kassierte Toth seine fünfte Gelbe Karte, womit er wie Lukas Thürauer und Seeger am nächsten Samstag im Heimspiel gegen Sturm gesperrt ist.

Doch in diesem Match lebte die Chance der Südstädter auf den ersten Sieg in Salzburg seit 11. März 2006. Ein Doppeltausch von Salzburg-Trainer Schmidt in der 62. Minute brachte aber die Wende.

Besonders die Hereinnahme von Havard Nielsen machte sich gleich bezahlt. Er tankte sich eine Minute später mit seiner ersten Aktion durch, seine Flanke verwertete Alan per Kopf.

Mane mit umstrittenem Tor

Es war das siebente Saisontor des Brasilianers bzw. sein sechstes in den vergangenen drei Spielen. Für diese sechs Treffer brauchte er nur acht Chancen.

Für die letztlich im Finish doch klar überlegenen Salzburger besorgte Mane in der 74. Minute mit dem 2:1 den verdienten Erfolg.

Aus dem Mittelfeld kommend, setzte er sich im Strafraum in einem Zweikampf etwas umstritten durch und schoss an Tischler vorbei.

Im Finish wäre auch noch ein dritter Salzburg-Treffer möglich gewesen, Alan hatte die größte Chance dazu (92.).

 

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