RBS blieb dran, SVM atmete auf

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SV Mattersburg großer Sieger im Tabellenkeller

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Titelverteidiger Red Bull Salzburg hat sich einmal mehr schwergetan, aber dennoch den Sichtkontakt zu Tabellenführer Austria Wien gewahrt.

Beim 2:1-Heimerfolg am Samstagabend gegen die Admira verwandelten die Mozartstädter bereits zum vierten Mal in Serie einen 0:1-Rückstand noch in einen Sieg.

"Anscheinend brauchen wir einen Weckruf. Es war sicherlich kein Fußballfest, aber auch dafür gibt es drei Punkte", bilanzierte Salzburg-Coach Roger Schmidt.

Neuerlicher Beweis für Salzburgs Moral

Laut Schmidt wolle man zwar "keinen Weltrekord im Spieledrehen aufstellen", der Deutsche sieht die kuriose Serie aber als Beweis für die gute Moral in seiner Truppe.

"Die Mannschaft hat über den Kampf und die Geschlossenheit das Spiel gedreht", sagte Schmidt.

Ähnlich sah es auch Mittelfeldspieler Kevin Kampl: "Wieder 0:1 in Rückstand geraten ist schon nervig, aber es zeigt dann auch unseren Teamgeist. In der Meisterschaft hat die Austria vorgelegt und wir haben wieder nachgelegt. Es ist noch alles offen."

Auch Teamkollege Valon Berisha hat noch lange nicht aufgegeben: "Ab jetzt wird jedes Spiel ein Endspiel."

"..., dann steigen wir nicht ab"

Das gilt auch für die Admira, die als einziger der vier Abstiegskandidaten nicht punktete und vier Runden vor Schluss das Tabellenende ziert.

"Schade, dass wir ohne Punkt wegfahren. Ich bin auf die Mannschaft trotzdem stolz", meinte Admira-Trainer Dietmar Kühbauer, für den beide Salzburger Treffer wegen foulreifen Aktionen von Sadio Mane zumindest umstritten waren.

"Wenn wir weiter solche Leistungen zeigen, dann steigen wir nicht ab", machte Admiras Daniel Drescher sich und seinen Kollegen Mut. Wr. Neustadt und Wacker Innsbruck konnten mit dem 2:2-Remis im Kellerduell jeweils ganz gut leben.

"Das Ergebnis ist gerecht. Die Spannung wird bis zur letzten Runde andauern", glaubte Wr. Neustadt-Trainer Heimo Pfeifenberger, der über den ersten Liga-Doppelpack von Thomas Fröschl jubelte.

Wacker mit Punkt zufrieden

Auch Wacker-Coach Roland Kirchler sieht sein Team nach dem 2:1-Erfolg in Mattersburg und nun dem 2:2 beim nächsten direkten Konkurrenten auf einem guten Weg:

"Natürlich wollten wir die 2:1-Führung drüberbringen, aber die Mannschaft darf sich auch über den Punkt freuen. Wir haben aus zwei Auswärtsspielen vier Punkte geholt, das kann sich sehen lassen."

"Wir hatten einfach einen Traumstart"

Für etwas Erleichterung in Mattersburg sorgte der 3:1-Heimsieg gegen den Wolfsberger AC.

"Wir haben von der ersten Minute das gemacht, was man zuhause machen muss und von Beginn an gefightet. Spielerisch wird es auch immer besser", freute sich Angreifer Ilco Naumoski.

"Wir hatten einfach einen Traumstart. Ich kann nur das höchste Lob an die Mannschaft aussprechen", meinte Trainer Franz Lederer nach dem Sprung vom zehnten auf den siebenten Platz.

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