Austria feiert souveränen Erfolg in der Südstadt

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Die Austria hat dem Salzburger Ansturm auf Platz eins vorerst standgehalten.

Mit einem hochverdienten 2:0-(1:0)-Auswärtserfolg bei der gegen den Abstieg kämpfenden Admira vergrößerten die Violetten den Vorsprung an der Tabellenspitze wieder auf sechs Zähler.

Florian Mader (32.) und Manuel Ortlechner (57.) trafen in der Südstadt für die Austria. Der auswärts weiter ungeschlagenen Mannschaft von Peter Stöger gelang nach vier sieglosen Runden damit wieder ein voller Erfolg.

Austria beginnt stark

Fünf Spiele sind noch ausständig, weiter geht es für die Austria am Samstag im Heimspiel gegen die SV Ried. Die Admira verlor auch den vierten Saisonvergleich mit dem Spitzenreiter, die Südstädter liegen im spannenden Abstiegskampf somit weiter an der vorletzten Stelle - punktegleich mit Schlusslicht Mattersburg und einen Zähler hinter dem Achten Wacker Innsbruck.

Sechs Monate nach dem 6:4-Torfestival im ersten Saisonspiel in der Trenkwalder-Arena zeigte die Austria vor 7.655 Zuschauern nur kurz Startschwierigkeiten. Nach zehn Minuten lag die Führung der Gäste in der Luft. Hauptdarsteller war Alexander Gorgon.

Der Flügelspieler scheiterte nach einem Eckball zunächst aus kurzer Distanz am anstelle des gesperrten Jürgen Macho im Admira-Tor stehenden Patrick Tischler (8.). Nach einem Zweikampf mit Thomas Ebner im Strafraum reklamierte Gorgon dann vergeblich einen Elfmeter.

Hosiner vergibt, Mader trifft

Alexander Grünwald setzte einen Volley noch knapp neben das Tor, die ersatzgeschwächte Admira fing sich danach ein wenig. Dass die Torsperre der Kühbauer-Elf noch hielt, war aber allein durch die Ineffizienz der Austria-Offensive bedingt.

Philipp Hosiner traf nach idealer Kopfballvorlage von Gorgon aus fünf Metern nicht ins Tor (29.). Drei Minuten besorgte Mader nach einer Flanke von Markus Suttner per Kopf aber die fällige Führung der Wiener.

Kühbauer reagiert früh

Kühbauer wechselte daraufhin mit Daniel Segovia noch vor der Pause einen zusätzlichen Angreifer ein. Einen Torschuss konnten die Maria Enzersdorfer in den ersten 45 Minuten aber nicht vorweisen.

Dies änderte der Spanier Tito zwar unmittelbar nach Wiederanpfiff, die spielerisch feinere Klinge der Austria machte sich aber weiter deutlich bemerkbar.

Hosiner wartet weiterhin auf Tor

Im Anschluss an einen Eckball stand Ortlechner nach einem Querpass von Hosiner schließlich goldrichtig. Gegen einen weiter fehleranfälligen Gegner hätte Gorgon nachlegen können (63., 73.), Hosiner offenbarte alleine vor Tischler seine derzeitige Abschlussschwäche (79.). Der 27-fache Saisontorschütze wartet nun bereits seit fünf Runden auf ein Erfolgserlebnis.

So durfte auch der wieder genesene Nacer Barazite im Finish auf das Spielfeld. Austria-Keeper Heinz Lindner musste dann erst in der 89. Minute bei einem Windbichler-Schuss erstmals entscheidend eingreifen.

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