"Müssen noch mutiger nach vorne spielen"

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Sturm Graz peilt in der 30. Bundesliga-Runde den ersten Sieg nach zuletzt drei erfolglosen Versuchen an.

Im Heimspiel am Samstag (16 Uhr) gegen den SV Mattersburg soll die Durststrecke beendet werden, auch wenn die jüngsten Ergebnisse nicht gerade für die Steirer sprechen.

In den vergangenen elf Meisterschaftspartien glückten dem Tabellenvierten nur zwei volle Erfolge, gegen die Burgenländer ist man in dieser Saison überhaupt noch sieglos.

"Haben uns rehabilitiert"

Trainer Peter Hyballa wünscht sich eine Ende dieser Serie. "Gegen Mattersburg hatten wir immer enge Spiele, scheinbar tun wir uns gegen solche Mannschaften schwer. Aber wir haben uns zuletzt gut präsentiert und wollen gewinnen", sagte der Deutsche, dessen Truppe nur eines ihrer jüngsten fünf Matches vor eigenem Publikum für sich entschieden hat.

Optimismus schöpft der Coach aus dem starken Auftritt am Sonntag beim 1:1 gegen den überlegenen Spitzenreiter Austria.

"In diesem Spiel haben wir uns rehabilitiert. Und gegen Mattersburg werden wir so wie gegen die Austria unser gutes Gesicht zeigen", versprach Hyballa.

Allerdings gelte es im Vergleich zum Remis gegen die "Veilchen" einiges zu verbessern. "Wir müssen noch mutiger nach vorne spielen und effektiver sein."

Sturm für Lederer eine Wundertüte

Auch die Mattersburger zeigten zuletzt einen Aufwärtstrend - trotzdem standen sie bei der 1:2-Heimniederlage gegen Red Bull Salzburg am Ende mit leeren Händen da.

"Das war schon enttäuschend, weil wir den Meister 70 Minuten lang am Rand einer Niederlage hatten. Wir müssen eben unsere Marschroute immer 90 Minuten lang durchziehen", so die Erkenntnis von Trainer Franz Lederer.

Die Stärke der Grazer ist laut dem Burgenländer nur schwer einzuschätzen. "Sie sind in dieser Saison ein bisschen wie eine Wundertüte, bei ihnen ist immer alles möglich. Doch entscheidend wird ohnehin sein, wie wir agieren."

SVM schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga

Lederers Mannschaft ist in Graz seit 13 Spielen ohne vollen Erfolg, in den vergangenen 24 Duellen mit den "Blackies" gelang nur ein Dreipunkter.

Außerdem ist der SVM mit nur einem Sieg in 15 Partien in der Fremde die schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga und wartet schon seit sechs Runden auf einen Sieg.

Nicht zuletzt aus diesem Grund befinden sich die Mattersburger im Abstiegskampf.

Zwar beträgt der Vorsprung des Tabellenachten auf Schlusslicht Wacker Innsbruck vier Punkte, in Sicherheit wiegt sich Lederer allerdings nicht. "Es sind noch 21 Punkte zu vergeben, da kann noch viel passieren."

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