Wiener Neustadt vor Ost-Duell mit Selbstvertrauen

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Das Ost-Derby zwischen dem SC Wiener Neustadt und Mattersburg steht am Samstag (18.30 Uhr) ganz im Zeichen des Abstiegskampfs.

Beide Teams sind nur vier (Mattersburg) bzw. drei (Neustadt) Zähler von Schlusslicht Wacker Innsbruck entfernt, Ausrutscher kann man sich nicht leisten.

Pfeifenberger spürt Selbstvertrauen

Während die Burgenländer zuletzt drei Niederlagen kassierten, holten sich die Gastgeber mit einem 1:0 gegen Sturm Kraft und dürfen zudem auf ihre Heimstärke bauen: Fünf Mal in Serie hat man vor eigenem Publikum nicht verloren.

"Wir spüren das Selbstvertrauen, gerade zu Hause", betonte Neustadts Coach Heimo Pfeifenberger. "Jetzt geht es aber darum, die 'big points' zu machen", meinte er im Hinblick auf die Schnittpartie gegen die Burgenländer.

Nur Terzic fehlt dem SCWN

Der Druck sei im Vergleich zu Partien gegen die "Großen" auch nicht größer. "Man hat uns doch schon von Saisonbeginn an abgeschrieben."

Pfeifenberger kann auf fast alle Spieler zurückgreifen, mit Terzic (Achillessehne) steht allerdings ein Stammakteur nicht zur Verfügung. "Er ist ein wichtiger Spieler, aber bei uns fällt so ein Ausfall dennoch nicht so dramatisch ins Gewicht", betonte Pfeifenberger.

Der Grund: "Wir sind sehr flexibel, egal wie wir von der Grundaufstellung her spielen. Da haben wir auch die Spielertypen dazu. Wir hatten zeitweise viele Ausfälle, haben das aber gut kompensiert."

"Reserven" ortete der Salzburger "speziell im Offensivspiel. Wir praktizieren ja phasenweise ein gutes Spiel, kommen gut nach vorne. Aber dann geht es auch darum, die richtige Entscheidung zu treffen."

Majstorovic fehlt die nötige Ruhe

Mattersburg, das zuletzt gegen die Admira, die Austria und den WAC verlor, kommt etwas ramponiert ins nur 15 Kilometer Luftlinie entfernte Wr. Neustadt und muss punkten, um nicht noch weiter zurückzufallen. Im Falle einer Niederlage könnte sich der Vorsprung auf den Letzten Wacker bis auf einen Punkt verkürzen.

Innenverteidiger Ivica Majstorovic ortete für die teils auch etwas unglücklichen Niederlagen mentale Ursachen. "Unser größtes Problem ist, dass wir momentan einfach nicht in der Lage sind, nach einem Gegentreffer die Ruhe zu bewahren und wenn nötig zuzulegen", betonte der Deutsch-Kroate.

"Wir lassen uns oft aus dem Konzept bringen und haben dann Probleme, wieder zu unserem gewohnten Spiel zurückzufinden."

Die Burgenländer haben in der laufenden Saison aus der Fremde nur vier Punkte mitgebracht, gegen Wr. Neustadt bei zwei Siegen und einem Remis aber noch kein Gegentor kassiert.

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