Hält WAC-Erfolgsserie auch gegen Wiener Neustadt?

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Zumindest laut Papierform scheint am Samstag eine Fortsetzung des WAC-Erfolgslaufs in der Bundesliga realistisch.

Der seit sechs Partien ungeschlagene Aufsteiger trifft vor eigenem Publikum auf den Tabellenletzten SC Wiener Neustadt, der seit vier Runden auf einen Sieg wartet.

Dennoch warnte Coach Nenad Bjelica vor übertriebenem Optimismus. "Wir haben zwar einen guten Lauf, aber gegen Wiener Neustadt zählt nur die Leistung, keine Statistik."

Respekt nach Austria-Remis

14 Punkte holten die Kärntner aus den ersten sechs Frühjahrspartien, zuletzt wurde am Mittwoch das Nachtragsspiel in der Lavanttal-Arena gegen den SV Mattersburg mit 1:0 gewonnen.

"Gegen die Wiener Neustädter wird es genauso schwierig wie gegen die Mattersburger. Das ist eine kompakte Mannschaft, die zuletzt beim 0:0 gegen die Austria wenig zugelassen hat", betonte Bjelica.

Klassenerhalt bleibt primär

Obwohl der WAC den fünften Platz gefestigt hat und sogar mit einer Europacup-Teilnahme spekulieren darf, steht für Bjelica offiziell noch der Kampf um den Klassenerhalt im Mittelpunkt.

"Unser Ziel ist es, in der Liga zu bleiben. Wenn wir das geschafft haben, können wir ohne Druck weiterspielen."

Endgültig durch sind die Wolfsberger laut dem Kroaten noch nicht. "Aber wenn wir gegen Wiener Neustadt gewinnen, ist diese Sache erledigt", erklärte der Coach, dessen Club derzeit 14 Punkte vor dem Samstag-Kontrahenten liegt.

Nächste Mannschaft der Stunde

Für Wiener-Neustadt-Trainer Heimo Pfeifenberger handelt es sich bei den Bjelica-Aussagen lediglich um bewusste Tiefstapelei.

"Das ist normal, er will seine Spieler vom Druck freihalten. Aber in Wahrheit ist die Abstiegsfrage für den WAC längst erledigt. Die haben in Kärnten schon ganz andere Ziele."

Das Ziel der Niederösterreicher ist hingegen ganz klar der Klassenerhalt, und da käme ein Punktgewinn in Kärnten gerade recht.

"Dass wir das schaffen können, haben wir schon am letzten Samstag gezeigt. Da haben wir auch gegen eine Mannschaft der Stunde (Anm.: Austria) gespielt und nicht verloren", meinte Pfeifenberger.

Weniger Belastung als Vorteil

Optimistisch stimmt den Salzburger auch das intensive Programm des WAC in den vergangenen Wochen.

Während die Kärntner gegen Mattersburg das vierte Match innerhalb von elf Tagen bestritten, kamen die Wiener Neustädter im gleichen Zeitraum nur auf zwei Partien.

"Der WAC hatte zuletzt eine große Belastung, das könnte für uns sprechen", vermutete Pfeifenberger.

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