Schmidt: "Für uns gilt es, in einen Lauf zu kommen"

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Für Red Bull Salzburg zählt am Samstag im Heimspiel der 24. Bundesliga-Runde gegen den SC Wiener Neustadt nur ein Sieg.

Nach zwei Absagen im Frühjahr beträgt der Rückstand des Doublegewinners auf Spitzenreiter Austria bereits 15 Zähler, ein weiterer Punkteverlust könnte schon gleichbedeutend mit dem Ende der letzten realistischen Meisterhoffnungen sein.

So weit soll es laut Goalie Alexander Walke aber nicht kommen. "Wir wollen aus den nächsten fünf Spielen das Maximum herausholen, um die Mini-Chance auf die Titelverteidigung zu wahren. Das Spiel gegen Wiener Neustadt muss der Startschuss dafür sein."

Schmidt ist vorgewarnt

Sein Trainer Roger Schmidt, dessen Truppe in den vergangenen fünf Liga-Matches nur einen vollen Erfolg landete, wollte jedoch mit Hinweis auf das 1:1 gegen die Niederösterreicher in Wals-Siezenheim im August nicht von einem Pflichtsieg sprechen.

"Dieses Ergebnis sollte uns Warnung genug sein. Es gibt überhaupt keinen Grund, Wiener Neustadt zu unterschätzen", erklärte der Deutsche.

Seine Mannschaft ist durch die jüngsten Absagen in die Bredouille gekommen, schließlich warten in den kommenden zwei Wochen fünf Liga-Partien auf die Mozartstädter.

Kein Umfaller mehr erlaubt

"Wir müssen das so hinnehmen, es ist aber natürlich nicht angenehm. Man bereitet sich akribisch vor, die Spieler bauen die Spannung auf und letztlich muss man ohne Spiel und Punkte wieder nach Hause fahren."

Von einer Wettbewerbsverzerrung wollte Schmidt nicht sprechen. "Es ist nicht schön, zuzuschauen, wenn der Vorsprung der Austria immer größer wird. Doch das sollte den Kampfgeist der Spieler noch mehr wecken. Sie werden in den nächsten 14 Tagen mit fünf Spielen entschädigt, da können sie ihre ganze Spielfreude ausleben."

Nun dürfe man sich keinen Umfaller mehr erlauben, warnte Schmidt. "Für uns gilt es jetzt, in einen Lauf zu kommen, so viele Punkte wie möglich zu machen und sich nach der Länderspielpause auf das Spiel gegen die Austria vorzubereiten."

Wr. Neustadt kommt mit Rumpf-Truppe

Nach der Runde in zwei Wochen pausiert die Meisterschaft wegen der WM-Qualifikationsspiele gegen die Färöer und Irland, danach geht es für Salzburg am Ostersonntag mit dem Auswärtsspiel gegen den Tabellenführer weiter.

Während für die Salzburger ein Sieg Pflicht ist, läuft der drei Punkte vor Schlusslicht Admira liegende Tabellen-Vorletzte mit dem Mut der Verzweiflung in die Red-Bull-Arena ein.

Trainer Heimo Pfeifenberger muss wegen Sperren, Verletzungen und vor allem Erkrankungen gleich acht Kicker vorgeben.

"Wir wollen uns trotzdem gut präsentieren und uns etwas zutrauen", lautet die Devise des Salzburgers, dessen Club in sieben Auftritten in Wals-Siezenheim noch nie gewonnen hat.

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