"Glaube nicht, dass sie viele Punkte abgeben werden"

Aufmacherbild
 

Eine Woche nach dem Derby gegen den überlegenen Tabellenführer Austria (1:2) steht dem SK Rapid am Sonntag in der Fußball-Bundesliga der nächste schwere Prüfstein bevor.

Die Hütteldorfer wollen bei Titelverteidiger Red Bull Salzburg ein Zeichen setzen. Die beiden bisherigen Saisonduelle mit den Salzburgern hat der Rekordmeister jeweils 2:0 gewonnen.

"Keine Mannschaft ist in Salzburg Favorit"

"Nach Salzburg fährt keine Mannschaft als Favorit, wir auch nicht", betonte Rapid-Trainer Peter Schöttel, der die Salzburger noch deutlich stärker einschätzt als im Herbst.

Einerseits ist die Ende des Sommers - nach einer Heimniederlage gegen Rapid - umgebaute Team des Meisters nun länger zusammen, andererseits stehen mit Alan oder Dusan Svento einige Langzeitverletzte wieder zur Verfügung.

Schöttel lobt "Bullen"

"Ich glaube nicht, dass sie im Frühjahr viele Punkte abgeben werden", meinte Schöttel. Im Kampf um Platz zwei und damit den zweiten Champions-League-Qualifikationsplatz liegen die Salzburger bei einem Spiel weniger drei Zähler vor Rapid.

Schöttel: "Natürlich wäre es ein Ziel, dass wir nach diesem Spiel punktegleich sind. Wir fahren auf jeden Fall dorthin, um zu punkten."

Gute Bilanz in Salzburg

Mut macht seinem Team neben der ansprechenden, wenn auch unbelohnten Leistung im Derby auch die jüngste Vergangenheit: Von den vergangenen sieben Spielen in Salzburg haben die Grün-Weißen nur eines verloren.

"Das Auswärtsspiel in dieser Saison war sehr gut, im Heimspiel war Salzburg die bessere Mannschaft, da haben wir die Tore zum richtigen Zeitpunkt geschossen", erinnerte Schöttel.

Dennoch habe er seinem Team die Erfolge in Erinnerung gerufen. "Wir müssen aggressiv sein und uns etwas zutrauen", erklärte der Rapid-Trainer.

Sabitzer mit Startelf-Debüt?

"Es wäre ein sehr schönes Zeichen, wenn wir dort etwas mitnehmen. Das wäre es aber auch gegen die Austria gewesen." Der im Stadtduell früh ausgeschlossene Rückkehrer Branko Boskovic fehlt in Salzburg ebenso wie Michael Schimpelsberger gesperrt.

Christopher Trimmel dürfte statt Schimpelsberger rechts in die Viererkette zurückrücken, dafür Neuzugang Marcel Sabitzer erstmals von Beginn an für Rapid spielen.

"Auf offensiven Gegner einstellen"

"Ich rechne mit einem offensiven Gegner. Die Salzburger werden dominant auftreten wollen. Darauf werden wir uns einstellen", versprach Schöttel.

Selbst eine dritte Niederlage in Folge - vor der Winterpause gab es ein 0:1 in Wr. Neustadt - wäre angesichts der schweren Auslosung zum Frühjahrsstart noch kein Beinbruch.

"Es sind auch danach noch viele Punkte zu holen."

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen