"Wr. Neustadt hat nichts zu verlieren"

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Nach elf Partien ohne Sieg hat der SV Mattersburg mit einem 3:0 daheim gegen die Admira zurück in die Erfolgsspur gefunden.

In dieser wollen die Burgenländer auch am Samstag (18.30 Uhr) in der 19. Runde zu Hause gegen Wiener Neustadt bleiben.

"Uns steht wieder ein schweres Spiel ins Haus. Wir brauchen dieselbe Herangehensweise wie gegen die Admira. So muss es sein", forderte Mattersburg-Trainer Franz Lederer.

"Schultern hängen nie"

Der Langzeitcoach der Burgenländer hielt fest, dass auch in der Zeit der mageren Ergebnisse (3 Remis, 8 Niederlagen) das Team voll intakt war.

"Bei uns wurden die Schultern nie hängen gelassen. Die Mannschaft ist brutal gut auf Zug. Das ist sehr erfreulich", meinte der 49-Jährige.

"Sie spielen frechen Fußball"

Bei einem Blick zum nur 20 Kilometer entfernten Lokalrivalen wird Lederer in gewisser Hinsicht fast neidisch: "Sie haben den Riesenvorteil, dass sie immer als Fixabsteiger abgestempelt werden."

"Sie haben nicht den großen Druck und nichts zu verlieren. Wiener Neustadt spielt einen dementsprechend frechen Fußball."

Die Niederösterreicher haben es in den jüngsten 31 Runden nur auf drei Siege gebracht, dennoch ist man immerhin Vorletzter und weist nur fünf Punkte Rückstand auf den Siebenten Mattersburg auf.

"Große Bedeutung"

"Dieses Spiel hat eine große Bedeutung für das Team. Mit einem Sieg können wir uns eine sehr gute Basis und Ausgangsposition für die Frühjahrssaison schaffen", erklärte Coach Heimo Pfeifenberger.

"Entscheidend ist, dass wir in unserer Konzentration und in unseren Emotionen bereit für das Spiel sind", meinte der Salzburger.

Den jüngsten 3:0-Erfolg der Mattersburger nahm Pfeifenberger gelassen zur Kenntnis: "Dass es schwer wird, haben wir schon vorher gewusst."

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