Remis nach packendem Finish

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Kampf der Torsperre

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Wacker will die Rote Laterne wieder loswerden

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Die "Rote Laterne" sofort wieder abzugeben ist das erklärte Ziel des FC Wacker Innsbruck vor der Saisonhalbzeit der Bundesliga.

Die Tiroler rutschten nach drei - allerdings auch erwartbaren - (Zu-Null)-Niederlagen in Folge ans Tabellenende zurück und wollen nun im Auswärtsspiel der 18. Runde am Samstag (16.00 Uhr) beim WAC wieder einmal anschreiben und Rang zehn verlassen.

Die sechstplatzierten Kärntner haben die Möglichkeit, das Thema Abstiegskampf mit einem Sieg weit weg zu schieben.

Skandal-Spiel ist Vergangenheit

Die Tiroler boten zuletzt gegen Sturm Graz eine starke Leistung, ließen allerdings die nötige Effizienz vermissen und kassierten in der Nachspielzeit auch noch ein bitteres Gegentor zum 0:1.

Die Folge ist bekannt: Nach (vor allem) Becherwürfen der Fans wurde die Partie abgebrochen und mit 0:3 strafverifiziert.

Die Tiroler werden daher bei Punktegleichheit nach hinten gereiht, ein klarer Nachteil im Abstiegskampf. Wacker-Coach Roland Kirchler will sich mit der Thematik momentan aber gar nicht beschäftigen.

"Endlich wieder punkten"

"Wir wollen etwas mitnehmen. Es geht nicht nur darum, wieder gut zu spielen wie gegen Sturm Graz, sondern auch endlich wieder zu punkten", gab der Wacker-Trainer die Marschroute vor.

Dafür müssen die Tiroler vor allem an vorderster Front kaltschnäuziger agieren. Gegen Sturm gelang genauso wie gegen die Austria (0:3) und in Salzburg (0:1) kein Tor. "Wir müssen endlich wieder Tore schießen", ist sich Kirchler bewusst.

Das Problem der fehlenden Effizienz hatten die Tiroler auch schon im ersten direkten Saisonduell mit dem Aufsteiger, da hatte es am Tivoli trotz drückender Überlegenheit nach einem Falk-Treffer nach Liendl-Corner eine 0:1-Niederlage gesetzt.

Liendl, der Assistkönig

"Das war ein verflixtes Spiel", erinnerte sich Kirchler an die Partie am 22. September in der Ära von Walter Kogler.

Aufpassen muss der Tabellenletzte vor allem bei Standardsituationen. Mit Michael Liendl haben die Kärntner einen der besten Schützen in dieser Hinsicht in ihren Reihen.

Der Ex-Austrianer ist mit neun Vorlagen der Assistkönig in der Liga. "Wir müssen unnötige Fouls unbedingt vermeiden, denn bei Standardsituationen ist der WAC brandgefährlich", sagte Kirchler.

Die Kärntner kehren nach dem Gastspiel in Klagenfurt am Dienstag gegen Sturm Graz wieder in ihre echte Heimstätte zurück, dabei wird die neue fast 2.000 Zuschauer fassende Osttribüne der Lavanttal-Arena eingeweiht.

Bjelica: "Wacker ist besser, als Tabelle aussagt"

"Die Mannschaft hat gegen Sturm eine Reaktion gezeigt, offensiv und defensiv gut gespielt. Gegen Innsbruck ist die gleiche Aggressivität und Disziplin nötig", nannte WAC-Trainer Nenad Bjelica seine Erfolgsformel.

Dem Gegner streute der 41-Jährige Rosen. "Wacker ist besser, als es die Tabelle aussagt. Sie waren in den letzten beiden Spielen gegen Sturm und Salzburg gut, haben da auch mutig nach vorne gespielt", analysierte Bjelica den Gegner.

Ein ähnlicher Auftritt sei auch am Samstag zu erwarten. "Es ist ein Gegner, der gewinnen will", ist sich der WAC-Coach bewusst.

Nachteil für die Klagenfurter ist die Doppelbelastung aufgrund des Dienstagsspiels gegen Sturm Graz (1:1).

WAC wartet auf Heimsieg

"Man spürt die Doppelbelastung. Körperlich ist die Mannschaft zwar gut beieinander, aber die mentale Belastung könnte ein Problem sein", meinte Bjelica, der auf Jose Solano, Michele Polverino und Gernot Messner verzichten muss.

Der erste Heimsieg der Wolfsberger seit dem 6:0 gegen Wiener Neustadt am 15. September wäre für die Tabelle sehr wichtig. "Wir wollen wieder einmal zu Hause voll punkten.

Das wäre ein sehr großer Schritt in Richtung Klassenerhalt, weil der Abstand noch größer werden würde", hoffte der Kroate.

Der Abstand würde sich in diesem Fall auf schon elf Zähler vergrößern.

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