"Vor jedem Spiel heißt es: Wir müssen gewinnen“

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Der „Goldene November“ ist zum Greifen nahe.

Ein Sieg fehlt der Austria noch, um in diesem Monat das Punktemaximum herauszuholen.

Nach den Erfolgen gegen Ried (6:1), Wacker (3:0) und Wiener Neustadt (3:0) steht nur noch der SV Mattersburg im Weg.

Die Burgenländer sind seit zehn Spielen sieglos und müssen in Wien-Favoriten mit Manuel Seidl und Patrick Bürger auch noch zwei absolute Leistungsträger vorgeben.

Lösbare Aufgabe

Die Veilchen stehen damit am Papier vor einer mehr als lösbaren Aufgabe. Doch nicht umsonst sind die sogenannten Pflichtsiege die schwierigsten Begegnungen.

„Die Leute erwarten sich viel, auch die Spieler. Wir müssen konzentriert sein und die Partie ernst nehmen“, warnt Trainer Peter Stöger.

Eine gewohnte Ansage in dieser Saison. „Es ist seit Wochen eigentlich die gleiche Ausgangslage. Vor jedem Spiel heißt es: Wir müssen gewinnen, um vorne zu bleiben. Das Team hält den Level konstant hoch. Und das ist die Basis für den Erfolg.“

Zielsetzung unverändert

Die Vorbereitung auf ein Meisterschaftsspiel lief zuletzt gleich (positiv) ab: „Im Training herrscht ein großer Konkurrenzkampf. Zunächst um in den ersten 18 zu sein und dann noch einmal, um in der Startelf zu stehen. Unsere Zielsetzung bleibt dabei immer gleich: Das nächste Spiel gewinnen“, gesteht der Wiener.

Für den FAK-Chefcoach sind die Burgenländer allerdings wesentlich stärker, als es ihr aktueller Tabellenplatz widerspiegelt. „Sie könnten weiter oben stehen, denn sie haben heuer schon gezeigt, was in ihnen steckt. Man weiß aber, dass es beim SVM immer Phasen gibt, in denen es nicht läuft. Wenn wir unser Level halten, gehe ich davon aus, dass wir das Spiel gewinnen.“

Holen die Violetten die drei Punkte, hätte man sich eine hervorragende Position für den Dezember erarbeitet.

„Salzburg hat eine super Truppe“

Schließlich wartet dort gleich zu Beginn der große Showdown mit Meister RB Salzburg. Die restlichen zwei Duelle vor der Winterpause haben es mit WAC (auswärts) und Sturm (daheim) ebenfalls in sich.

„Wir haben gesagt, dass wir im November viele Punkte sammeln können. Das scheint uns zu gelingen. Und das ist für die restlichen Aufgaben sehr wichtig.“

Denn obwohl im Vordergrund natürlich die Partie gegen Mattersburg steht, denkt man auch schon ein bisschen an nächste Woche und den Schlager mit den „Bullen“.

„Salzburg hat eine super Truppe. Für sie gelten aber die gleichen Voraussetzungen, wie für uns. Sie dürfen sich ebenfalls keine Ausrutscher leisten.“

Keine Spekulationen

Stöger spekuliert auch nicht mit einem Patzer des großen Titelanwärters. „Wir denken nicht daran, dass sie Punkte liegen lassen könnten. Und ich nehme an, die Salzburger denken ähnlich.“

Der 46-Jährige betont einmal mehr, dass man mit dem aktuellen Zweikampf mit den Mozartstädtern nicht rechnen konnte.

„Wir haben natürlich gehofft, dass wir vorne dabei sind, aber damit gerechnet hat keiner. Vor allem die Punkteausbeute ist sehr zufriedenstellend.“

Von Leistung begeistert

Und auch die Art und Weise, wie diese zustande gekommen ist, stimmt den violetten Feldherren glücklich.

 „Außer im Heimspiel  gegen Salzburg (0:1) waren wir in jedem Bundesliga-Spiel die überlegene Mannschaft. Natürlich waren ein paar glückliche Siege dabei, aber von der Leistung hat es bis auf die genannte Ausnahme immer gepasst.“

Geht es so weiter, könnte nicht nur ein „Goldener November“, sondern vielleicht sogar eine „Goldene Saison“ herausspringen.

Martin Wechtl

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