Six-Pack! Ried zerlegt den SVM

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Ried mit Trainereffekt und Gartler zum Kantersieg

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SV Ried hat am Samstag die perfekte Wiedergutmachung für das 1:6-Debakel gegen die Austria betrieben.

Die Oberösterreicher feierten in der 15. Bundesliga-Runde einen 6:1 (4:1)-Heimerfolg gegen SV Mattersburg.

Im ersten Spiel nach der Entlassung von Trainer Heinz Fuchsbichler stach vor allem der nunmehr achtfache Saisontorschütze Gartler mit einem lupenreinen Hattrick (5., 14., 26.) hervor.

Die weiteren Rieder Tore erzielten Walch (38., 84.) und Zulj (47.), den Ehrentreffer der inferioren und bereits seit neun Ligapartien sieglosen Mattersburger markierte Rodler (31.).

Alles andere als "enge Kiste"

Beide Teams waren in den vergangenen Wochen ihren Ansprüchen deutlich hinterhergelaufen.

Mattersburg-Trainer Lederer hatte deshalb eine "enge Kiste" prognostiziert.

Die wurde es jedoch nicht, denn seine Truppe wurde von den lauf- und spielfreudigen Innviertlern überrollt. Bereits in der 4. Minute verwertete Gartler eine weite Freistoßflanke von Hadzic per Kopf zum 1:0.

Danach hatte Mattersburg Glück, dass Referee Krassnitzer ein doppeltes Hands von Malic nicht mit einem Elfmeter ahndete (10.).

Das 2:0 fiel aber nur drei Minuten später: Nach Meilinger-Lochpass flankte Schreiner, und Gartler drückte den Ball volley aus fünf Metern über die Linie (13.).

Gartlers Hattrick war dann bereits nach 26 Minuten perfekt. Meilinger bediente den Wiener neuerlich mustergültig, und der Goalgetter stellte auf 3:0.

Mattersburg heillos überfordert

Die größtenteils heillos überforderten Mattersburger gaben ein Lebenszeichen von sich.

Nach Eckball von Seidl segelte Ried-Goalie Gebauer am Ball vorbei, und Rodler verkürzte per Kopf mit seinem ersten Ligatreffer auf 1:3 (31.).

Die leisen burgenländischen Hoffnungen waren aber schon bald wieder dahin. Walch spazierte durch die Gäste-Abwehr und schoss zum 4:1 ein (38.).

Hinum-Verletzung trübt Rieds Freude

Die Kabinenpredigt von Mattersburg zeigte keine Wirkung. Wenige Augenblicke nach Wiederbeginn tankte sich Trauner auf der rechten Seite durch, den Querpass schob Zulj zum 5:1 (47.) über die Linie.

Ried, das unter der Regie von Interimscoach Schweitzer völlig befreit wirkte, drängte auf weitere Tore. Das 6:1 besorgte nach Hammerer-Assist Walch (84.).

Getrübt wurde die Rieder Freude durch die Verletzung von Hinum, der sich kurz vor der Pause einen Mittelfußknochenbruch zuzog.

Für Mattersburg bleibt Oberösterreich ein schlechter Boden, erst am 30. Oktober waren die Burgenländer im Cup am Regionalligisten LASK gescheitert.

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