Salzburg bleibt der Austria auf den Fersen

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Meister Salzburg bleibt in der Bundesliga Tabellenführer Austria Wien auf den Fersen.

Am Sonntag feierten die "Bullen" bei Schlusslicht Wiener Neustadt dank eines Soriano-Doppelpacks (53., 81.) trotz schwacher erster Hälfte einen 3:0 (1:0)-Pflichtsieg und liegen weiter zwei Punkte hinter den "Veilchen", die bereits am Samstag in Innsbruck 3:0 gewonnen hatten.

Auch das Rennen um die Torjägerkrone bleibt damit spannend, Soriano liegt dank seiner Saisontreffer 12 und 13 nur noch zwei Tore hinter Austria-Goalgetter Hosiner.

Schmidt setzt auf gleiche Startelf

Neustadts Rückstand auf Wacker Innsbruck bleibt mit zwei Zählern konstant, die heimschwachen Niederösterreicher (5 Punkte/8 Spiele) kassierten trotz einer beherzten Leistung die dritte Niederlage en suite und konnten damit die Überraschung vom 1:1 im ersten Saisonduell nicht wiederholen.

Salzburg-Coach Schmidt setzte auf eine im Vergleich zum 5:0-Heimsieg gegen die Admira vor einer Woche völlig unveränderte Startelf.

Sein Pendant Pfeifenberger bot mit Martschinko und Offenbacher im Mittelfeld zwei junge von Salzburg ausgeliehene Akteure auf.

Salzburg treffsicher, aber nicht überlegen

Die Gäste starteten dank Schiemers Kopfballtreffer (7.) zwar perfekt, ließen danach aber die Überlegenheit der jüngsten Vergangenheit stark vermissen.

Die von Schmidt geforderte "Bereitschaft an die Grenzen zu gehen" blieb den 1.800 Zuschauern jedenfalls verborgen.

Einzige herausgespielte Möglichkeit war vor der Pause ein von Berger geblockter Kampl-Schuss (42.), zuvor hatte Mane in einer Blaupause der Torszene per Kopf Siebenhandls Kasten verfehlt (24.).

Wr. Neustadt machte Leitgeb und Co. mit guter, aggressiver Defensivarbeit das Leben schwer, agierte nur bei den zwei Standards unglücklich. Auch in der Offensive trat man äußerst beherzt auf, der letzte Pass aber kam aber zumeist nicht an.

Weitschüsse von Fröschl (25.) und Martschinko (40.) blieben die einzige Ausbeute.

Viele Chancen in der Schlussphase

Mit den Seiten wechselte Salzburg dann aber auch die Gangart.

Als Soriano nach Kampl-Vorarbeit auf 2:0 (53.) erhöhte, war die Partie gelaufen. Der Meister trat schneller, flüssiger, präziser als in der ersten Hälfte auf, die Hausherren hatten dem nicht mehr viel entgegenzusetzen.

Nachdem Ulmer (58.), Soriano (62.) und Mane (80.) gute Möglichkeiten vergeben hatten, vernaschte Soriano schließlich Wallner im Strafraum und stellte mit einer sehenswerten Aktion den Endstand her (81.).

In der Nachspielzeit setzte Mane völlig frei den Ball noch an die Stange.

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