Admiras Defensive ist gefordert

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Admiras Defensive ist gegen Sturm gefordert

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Die Admira will im Kampf um die vorderen Ränge der Bundesliga wieder ein Wörtchen mitreden.

Nach zuletzt elf Gegentoren in den Spielen gegen die Titelkandidaten Austria und Salzburg sind die Südstädter am Samstag (16.00 Uhr) gegen Sturm Graz vor allem defensiv gefordert.

Mit einem Heimerfolg würden die Niederösterreicher den im Moment viertplatzierten Steirern bereits bis auf zwei Zähler nahe rücken.

"Wir wollen Sturm schlagen"

"Sturm hat Selbstvertrauen getankt gegen Rapid, aber zu Hause haben wir immer gute Spiele abgeliefert. Wir wollen Sturm schlagen", stellte Admiras Coach Dietmar Kühbauer klar.

Seit drei Runden wartet seine Elf auf einen Punktgewinn und kassierte mit dem 0:5 in Salzburg zuletzt die höchste Niederlage seit dem Wiederaufstieg 2011.

Sturm hingegen legte mit einem 2:1 gegen den Rekordmeister das Mini-Tief samt Cup-Aus vorerst ad acta.

Wie gegen Rapid...

"Natürlich kennen wir die Resultate der Admira. Aber wir sind gewarnt, die Admira ist immer gefährlich. Ich sehe sie als Konkurrent um Platz vier, und mit einem Sieg wollen wir sie wegdrücken", meinte Trainer Peter Hyballa vor dem Spiel in der Trenkwalder Arena.

Stürmer Rubin Okotie sah seine Blackies im Aufwind:

"Wir müssen gegen die Admira auftreten wie gegen Rapid, wir müssen jetzt nachlegen."

Erstes Duell an Sturm

Bei einem Spiel weniger - das Spiel gegen den WAC wird am 27. November nachgetragen - liegt Sturm ein wenig im Niemandsland der Tabelle.

Auf Rapid fehlen fünf Zähler, Ried ist indes vier, die Admira fünf Zähler hinter den Grazern platziert.

Der erste Saisonvergleich in Graz endete mit einem 3:2 für Sturm.

Die Admira verschlief damals zum Ärger von Kühbauer die erste Spielhälfte.

Gegentore ärgern Kühbauer

Dem Trainer der Südstädter missfielen auch die zuletzt gezeigten Defensivleistungen, wobei der Ex-Internationale nicht unbedingt seiner Abwehr die alleinige Schuld gab.

"Nur drei Gegentore von elf waren herausgespielt. Den Rest haben wir uns selbst gemacht bzw. aus Standardsituationen kassiert. Das müssen wir abstellen", sagte Kühbauer.

Windbichler fehlt, Plassnegger fraglich

Dass gegen Sturm der gesperrte Kapitän Richard Windbichler in der Innenverteidigung nicht zur Verfügung steht, macht die Aufgabe aber nicht einfacher.

Dazu ist Routinier Gernot Plassnegger aufgrund einer Muskelverhärtung fraglich.

Nicht dabei sein dürfte auch Patrick Mevoungou aufgrund von Knieproblemen, erneut zuschauen muss Bernhard Schachner.

Bei Sturm fehlt weiter Jürgen Säumel, auch bei Philipp Hütter und Ferdinand Feldhofer ist nicht an einen Einsatz zu denken.

Südstadt als Torgarant

In der höchsten Spielklasse treffen die beiden Teams zum 150. Mal aufeinander.

Mit 59:55-Siegen spricht die Gesamtbilanz knapp für die Grazer - in Heimspielen liegt aber die Admira mit 44:20 voran.

Gemäß der Statistik dürfen sich die Zuschauer wieder auf einige Tore einstellen:

Die Admira hat in dieser Saison 22 Tore in sieben Heimspielen erzielt - aber mit 15 Stück auch die meisten Gegentreffer erhalten.

Damit fallen in der Südstadt im Schnitt über fünf Tore pro Partie.

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