Hyballa: "Müssen vor dem Tor geiler werden"

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Für den SK Sturm ist die Lage vor der 13. Runde der Bundesliga keine leichte.

Nach vier Partien ohne Sieg drohen die Grazer in der Tabelle den Anschluss an die Top drei Salzburg, Austria und Rapid zu verlieren, beträgt der Rückstand auf Grün-Weiß bereits fünf Punkte.

Trainer Peter Hyballa forderte daher am Samstag (18.30 Uhr) auch vor ausverkauftem Haus (7.300) bei Aufsteiger WAC drei Punkte.

Doch auch die Kärntner, die zuletzt gegen Ried mit 2:5 und in Salzburg mit 1:4 untergingen, sind erfolgshungrig.

WAC mit Umstellungen

Mit einem Sieg könnte man sich im Mittelfeld etablieren und den Rückstand auf die Grazer bis auf einen Punkt verkürzen. Davon sprach der "Wölfe"-Coach freilich nicht.

"Wir wollen uns besser präsentieren als zuletzt", erklärte Nenad Bjelica, der für das Duell mehrere Umstellungen ankündigte.

So werde Solano für Jovanovic in die Abwehr rücken, im Mittelfeld sollen an den Seiten De Paula und Jacobo für Druck sorgen. Und im Sturm werde man Falk und Stückler aufbieten. Topcagic (Rückenprobleme) und Messner (Trainingsrückstand) fehlen hingegen.

An das erste Duell mit Sturm im August hat Bjelica keine besonderes guten Erinnerungen. Nach Blitzstart (2./Jacobo) ging man mit 1:4 k.o., machte es den Grazern dabei aber auch recht leicht.

Bjelica fordert mehr Konzentration

"Das kommt vor. Wir sind ein Aufsteiger, die Spieler haben keine Bundesligaerfahrung. Wir haben auch in Ried viele Fehler gemacht und Tore hergeschenkt", meinte Bjelica, der seine Truppe in den vergangenen Tagen auf Vordermann bringen musste.

"Ich hatte genug Arbeit", meinte der Kroate, der vor allem eines forderte: "Wir müssen einfach die Konzentration immer auf Topniveau halten, das war in den letzten zwei Partien eben nicht der Fall."

Der Respekt vor Graz ist jedenfalls groß: "Sturm ist in der Offensive sehr stark und hat überhaupt viele Alternativen."

Hyballa hofft auf offensiven Gegner

Sturm-Coach Peter Hyballa darf darauf hoffen, die von Bjelica gepriesene Offensivkraft gegen die Kärntner besser als zuletzt beim 0:0 gegen Mattersburg zur Geltung bringen zu können.

"Der Unterschied ist, dass Wolfsberg sicher offensiver sein wird und auf Sieg spielen wird", meinte der Deutsche, der beim Gegner auch "Mängel in der Defensive" ausmachte.

Er nahm aber auch seine Goalgetter in die Pflicht. "Wir müssen geiler werden vor dem Tor. Und die Chancen endlich nutzen, effektiver werden."

Lavanttal-Arena ausverkauft

Personell muss Hyballa, der Weber wohl neuerlich nur auf die Bank setzen wird, weiter auf Säumel und Hütter verzichten, Tobias Kainz ist mit einer Zerrung fraglich.

Über mangelnde Fanunterstützung können sich die Blackys jedenfalls nicht beklagen, rund 1.000 Anhänger werden die Grazer auf dem Kurz-Trip über die Pack begleiten.

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