Mattersburg will gegen Innsbruck endlich siegen

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Seit nunmehr sechs Partien wartet der SV Mattersburg in der Fußball-Bundesliga auf einen Sieg, holte in dieser Phase nur zwei Punkte.

Gegen Schlusslicht Wacker Innsbruck soll diese Durststrecke am Samstag (18.30 Uhr) ihr Ende finden, doch die Tiroler kommen mit frischem Schwung ins Burgenland.

Nach dem jüngsten 1:0-Erfolg über Ried am vergangenen Wochenende hat Neo-Trainer Roland Kirchler eine klares Ziel vor Augen: Keine Niederlage.

Leder optimistisch

Mattersburg-Coach Franz Lederer sieht der Partie mit Optimismus entgegen. "Ich bin guter Dinge, auch wenn wir wissen, dass Innsbruck im Aufwind ist", sagte der Burgenländer, dessen Team beim 0:0 in Graz zuletzt vor allem defensive Qualitäten an den Tag legte.

"Da kann es in der Offensive schon einmal grauslich ausschauen", meinte Lederer. Eine solide Verteidigungsleistung wird freilich nicht reichen, um den ersten Sieg seit 25. August zu holen.

"Innsbruck wird sicher schauen, dass die Defensive gut funktioniert", betonte Lederer, "damit müssen wir uns anfreunden, darauf haben wir uns in dieser Woche auch eingestellt."

Mravac mit Maske?

Vorne hat Lederer gegen Wacker eine Option mehr, denn Sturmroutinier Naumoski, der nach einer Grippe zuletzt geschont worden war, kehrt wieder zurück.

Verzichten muss der 48-Jährige aber möglicherweise auf Innenverteidiger Mravac, der sich gegen Sturm einen Nasenbeinbruch zuzog.

Ob er zum "Maskenmann" wird, entschied sich erst im Abschlusstraining am Freitag.

Glas ist halbvoll

Ein Sieg wäre für den Tabellenachten jedenfalls von großer Wichtigkeit. Schließlich wollte man sich schon zu Saisonbeginn nach oben orientieren.

Lederer gab zwar zu, dass die jüngsten sechs Partien nur wenig erfreuliches geboten hätten, gab sich aber ohne Sorge: "Man kann das Glas immer halb voll oder halb leer sehen. Wir sind ja nur zwei Punkte von einem Europacupplatz entfernt. Und man weiß, was mit einem Lauf passieren kann."

Innsbruck-Ziel: Zwei Spiele ohne Niederlage

Indes hat Innsbruck den Glauben an die eigenen Stärken zuletzt mit einem 1:0-Erfolg über Ried wieder zurückgewonnen.

Der erste Dreipunkter nach sieben Schlappen in Folge tat gut, die Bäume wachsen am Tivoli deswegen aber noch lange nicht in den Himmel.

"Ziel für die nächsten beiden Partien (Mattersburg und Wr. Neustadt, Anm.) ist es, zweimal ungeschlagen zu bleiben", betonte Kirchler vor seinem zweiten Spiel als Wacker-Coach.

Abwehrarbeit steht im Fokus

Logische Konsequenz: "Die Defensivarbeit steht im Vordergrund, da haben wir im Training auch daran gearbeitet. Bis zur Winterpause geht es darum, Spiele wie das gegen Ried zu wiederholen."

Kirchler darf im Pappelstadion wieder Kapitän Abraham und Innenverteidiger Kofler begrüßen, die zuletzt gesperrt waren.

"Gerade Kofler ist mit seiner Körpergröße (1,95 m) von Bedeutung, denn Mattersburg ist bei Standards gefährlich", erklärte Kirchler, der mit seiner Truppe am Samstag nicht die Rückkehr nach Tirol antritt, sondern bis zum Cupspiel bei Sturm Graz am Dienstag "verlängert".

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