Sturm will nach Spitzenspielen zurück auf Erfolgsspur

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Sturm Graz will nach den direkten Duellen mit den Titelkandidaten Salzburg (2:3) und Austria (1:1) in der Bundesliga den Anschluss an die Spitze wahren.

Sieben Punkte fehlen den Grazern auf Tabellenführer Salzburg.

Am Samstag (18.30 Uhr) gastiert mit dem SV Mattersburg ein gerne gesehener Gast in der UPC-Arena.

Die Burgenländer haben in Graz seit mehr als sechs Jahren nicht mehr gewonnen.

Grazer orientieren sich nach oben

"Wir wollen uns von den hinteren Tabellenrängen absetzen und uns weiter nach vorne orientieren", gab Sturm-Trainer Peter Hyballa als Marschroute aus.

Das erste Saisonduell in Mattersburg ging allerdings nach 1:0-Führung mit 1:3 verloren.

Die Burgenländer beendeten damit eine Serie von 21 Ligaspielen gegen die Steirer ohne Sieg.

In Graz hat der SVM aber seit Mai 2006 (1:0) nicht mehr triumphiert.

Focher bleibt im Sturm-Tor

"Es wird nicht einfach, weil Mattersburg seit dem letzten Spiel auch spielerisch stärker geworden ist", meinte Hyballa. "Mattersburg steht sicher tiefer als die Austria."

Gegen die Wiener hatte Sturm ein schmeichelhaftes Remis erreicht, Hyballa mit seinem jungen deutschen Landsmann Johannes Focher statt ÖFB-Teamkeeper Christian Gratzei im Tor überrascht.

"Er hat Potenzial, aber auch Potenzial nach oben", sagte der Sturm-Coach.

Gegen den SVM dürfte erneut Focher den Vorzug erhalten. "Mir gefällt die Konstellation, weil sich die Tormänner gegenseitig hochpushen", erklärte Hyballa, der wegen Schambeinproblemen weiterhin auf Rechtsverteidiger Philipp Hütter und Regisseur Jürgen Säumel verzichten muss.

Drei Runden ist der Meister von 2011 sieglos. "Wir haben die Länderspielpause aber sehr gut genützt", versicherte Hyballa.

SVM mit Malic zurück auf die Erfolgsspur?

Der Kader ist auch bei den Mattersburgern wieder dichter geworden.

Nedeljko Malic kehrt nach zwei Monaten Pause wegen einer Knieverletzung in die Innenverteidigung zurück.

Ohne den Bosnier hat der SVM zuletzt nur einen Punkt aus fünf Spielen geholt.

"Wir wollen unser bestmögliches Gesicht zeigen", versicherte Mattersburg-Trainer Franz Lederer. "Zumindest einen Punkt wollen wir wieder mit nach Hause nehmen."

Lederer verweist auf Sturms Potenzial

Sturm sei allerdings immer noch zu den Topadressen in Österreich zu zählen.

"Wir wissen, in welche Kategorie sie einzuordnen sind. Man muss sich nur anschauen, wer bei Sturm aller auf der Bank sitzt", erinnerte Lederer an Gratzei, Manuel Weber oder Imre Szabics, die es zuletzt getroffen hatte.

"Sie haben einen qualitativ sehr guten Kader und einen Trainer, der zum Experimentieren neigt."

Das mache es schwierig, sich auf den Gegner einzustellen.

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