Ein Sturmlauf ohne Ideen

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Sturm Graz ist am Samstag in der 12. Runde der Bundesliga erfolglos gegen eine Mattersburger Abwehrmauer angelaufen.

Die Grazer dominierten das Spiel, mussten sich vor 11.815 Zuschauern aber mit einem torlosen Remis begnügen.

Vanek fieberte mit

Für Sturm war es das vierte sieglose Spiel in Folge, für Mattersburg der zweite Punkt aus den jüngsten sechs Partien.

Vor den Augen von Eishockey-Star Thomas Vanek machte Sturm das Spiel, allerdings war meist am Strafraum Endstation. Denn Mattersburg stand wie erwartet tief und vor allem gut organisiert.

Die Grazer fanden kein Mittel, diesen Riegel zu knacken. Ein Madl-Schuss in der 35. Minute war da die beste Chance der Heimischen in der ersten Halbzeit.

Nur Bürger sorgte für Gefahr

Auf der anderen Seite tauchte Patrick Bürger dreimal gefährlich vor dem Tor von Johannes Focher, der neuerlich gegenüber ÖFB-Teamtorhüter Christian Gratzei den Vorzug erhalten hatte, auf.

Zwei Kopfbälle der Mattersburger Solospitze (14., 20.) und ein Schuss aus spitzem Winkel (39.) verfehlten aber das Ziel.

Szabics vergibt Top-Chance

Nach der Pause drängte Sturm noch mehr auf den erlösenden Treffer, der aber nicht fallen wollte. Die größte Chance vergab Imre Szabics, der in der 54. Minute aus kurzer Distanz nicht richtig an den Ball kam.

Martin Rodler konnte vor der Linie klären. Mattersburg kam in der 76. Minute einem Tor am nächsten, ein Schuss von Thorsten Röcher fiel aber zu schwach aus.

Damit ist Mattersburg weiter seit Mai 2006 in Graz ohne Sieg.

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