Neustadt beendet Durststrecke

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Wr. Neustadt dreht das Spiel und beendet Durststrecke

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Der SC Wiener Neustadt hat am Samstag in der zwölften Runde der Bundesliga die sieglose Serie vor eigenem Publikum beendet.

Die Pfeifenberger-Mannschaft setzte sich gegen die Admira mit 2:1 (0:1) durch und feierte damit den ersten vollen Heimerfolg nach 15 erfolglosen Versuchen seit dem 3:1 gegen Sturm im November 2011.

Thorsten Schick hatte die lange drückend überlegenen Gäste zwar in Führung gebracht (24.), Manuel Wallner (63.) und Stefan Rakowitz (68.) gelang aber noch die Wende.

Traumtor mit Schönheitsfehler

In der Anfangsphase hatte vor 5.800 Zuschauern wenig auf einen Erfolg der Gastgeber hingedeutet.

Ein von Patrick Tischler parierter Weitschuss von Daniel Offenbacher (12.) bedeutete für lange Zeit die einzige gefährliche Aktion der Wiener Neustädter.

Die Admira machte erstmals in der 14. Minute auf sich aufmerksam, als Wallner nach einem Querpass von Schick gerade noch vor dem einschussbereiten Stefan Schwab rettete.

Im Zuge des darauffolgenden Corners musste Jörg Siebenhandl bei einem Kopfball von Peter Pöllhuber sein ganzes Können aufbieten, in der 22. Minute war der Neustädter Goalie dann chancenlos: Schick drosch den Ball aus rund 25 Metern genau ins Kreuzeck - das Traumtor hatte jedoch einen Schönheitsfehler, denn die Vorlage hatte Issiaka Ouedraogo offensichtlich aus knapper Abseitsposition geleistet.

Die Tore, die man nicht macht...

Mit der Führung im Rücken übernahm die Admira vollends das Kommando, ging aber mit den Chancen zu leichtfertig um.

Bei einem Ouedraogo-Roller klärte Martschinko vor dem leeren Tor (33.), Schick schoss aus aussichtsreicher Position daneben (42.) und scheiterte ebenso an Siebenhandl (47.) wie Marcel Sabitzer (49.). Ouedrago bugsierte den Ball aus kurzer Distanz weit über die Latte (56.).

Die mangelnde Effizienz sollte sich rächen. Entgegen dem Spielverlauf glückte Wallner in der 63. Minute mit der Brust nach einem Corner das 1:1, und plötzlich witterte die davor in allen Belangen unterlegene Pfeifenberger-Truppe die Siegchance.

Admira wird nervös

Die Admira hingegen wurde nervös und zeigte sich in der Defensive anfällig - vor allem beim zweiten Treffer der Hausherren: Nach einem weiten Pass landete der Ball bei Thomas Fröschl, dessen Schuss von Tischer gerade noch pariert wurde. Doch Rakowitz stand goldrichtig und netzte zum 2:1 ein (68.).

Danach setzte die Admira alles auf eine Karte, brachte aber nichts Konstruktives mehr zustande, womit die Südstädter erstmals seit fünf Partien wieder eine Niederlage kassierten und zum ersten Mal in der Bundesliga gegen Wiener Neustadt verloren.

Die Hausherren wiederum landeten den erst zweiten Erfolg in den jüngsten 25 Liga-Matches und liegen weiterhin vier Punkte vor Schlusslicht Wacker Innsbruck.

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