Rolis Kirchen-Initiative

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Der Stammtisch zur 12. Runde

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Nehmt Platz und macht es euch gemütlich! Der Stammtisch ist angerichtet!

Klar, ihr kennt die Ergebnisse schon.

Und ihr wisst auch, wie es in der Tabelle aussieht.

Aber wer sind die Gewinner und Verlierer der Runde? Welche Zahlen muss man kennen? Was ist sonst noch so passiert?

Wir liefern euch nach jedem Spieltag der heimischen Liga eine Zusammenfassung der etwas anderen Art.

DER WINNER: ALEXANDER GORGON

Alex, du darfst dir auf die Schulter klopfen lassen. Und es werden sicher einge Schulter-Klopfer kommen. Deine zwei Tore im 303. Wiener Derby waren ein Segen für die violette Familie. Erstmals seit Mai 2010 gewann wieder der Gastgeber das Prestige-Duell. Du hattest maßgeblichen Anteil daran und kannst stolz auf dich sein. Vielleicht gibt es als Belohnung in naher Zukunft eine Einberufung ins ÖFB-Team. Denn dem Teamchef werden deine konstant guten Leistungen in letzter Zeit auch nicht verborgen geblieben sein. Und jetzt fängst du auch wieder mit dem Toreschießen an...

DER LOSER: SK RAPID WIEN

Zugegeben: Einen ganzen Verein als "Loser" zu bezeichnen, ist uns bis jetzt nicht in den Sinn gekommen. Doch was sich Rapid am letzten Spieltag alles geleistet hat, spricht eindeutig dafür. Zunächst die feige "Attacke" einiger SCR-Chaoten vor dem Anpfiff, dann ein ebenso feiger Auftritt der Mannschaft am Rasen. Wobei man von Auftritt gar nicht sprechen darf, bei den vielen Ausrutschern und Liege-Phasen der Grün-Weißen. Ob ihnen bei der Spielweise der Veilchen gar schwindlig wurde? Höhepunkt war zweifelsohne der "Assist" zum 0:1. Markus Katzer definierte das Wort "Stanglpass" vollkommen neu, indem er den Ball beim Rettungsversuch ans Aluminium donnerte und somit Alexander Gorgon ideal bediente. Doch seht selbst (Hier geht's zu Video).

SCHMANKERL DER RUNDE

  • DAS UNBEKANNTE GEFÜHL: Wir trauten unseren Augen kaum. Da hat doch der SC Wiener Neustadt tatsächlich einen Heimsieg eingefahren. Ja, die Wiener Neustädter. Ja, vor ihrem eigenen Publikum. 2:1 gegen die Admira. Wirklich! 15 Bundesliga-Spiele haben es die Niederösterreicher vergeblich versucht. Das letzte Mal durften sie am 26. November 2011 über ein 3:1 gegen den SK Sturm jubeln. Und dann sagt doch Goalie Jörg Siebenhandl auf die Aufforderung des "Sky"-Kollegen, er möge doch bitte das Wort Heimsieg buchstabieren, das würde ihm zu lange dauern. Uns nicht. Also, für alle Wr. Neustädter: Ha-E-I-Em-Es-I-E-Ge. Ging eigentlich eh ganz flott...

Es muss Liebe sein

  • BIENEN UND BULLEN: Also, liebe Kinder. Das mit den Babys funktioniert so. Da gibt es Bienen und Bullen. Und die... äh... naja... Ach was, fragt doch einfach eure Eltern, die erklären euch das sicher liebend gerne. Wir sind uns nach dem, was wir am Samstag in Salzburg gesehen haben, nämlich auch nicht mehr so ganz sicher. Nur soviel: Womöglich ist "Bullidibumm" (ja, das Salzburger Maskottchen heißt wirklich so!) doch ein Stecher.
  • EIN KURZAUFTRITT: Nicht einmal neun Minuten lang stand Daniel Schütz auf dem Feld, als ihn Referee Markus Hameter schon wieder runter schickte. Der zweite Zweikampf des Wacker-Profis wurde mit einer Roten Karte bedacht. Wir sind der Meinung, dass diese Entscheidung ungerechtfertigt war. Zumal ein ähnliches Vergehen von Clemens Walch an Simon Piesinger im selben Spiel nicht einmal geahndet wurde.
  • HEILIGE KASTANIEN: Was war es denn nun, das den Innsbruckern zum Sieg verholfen hat? War es der gemeinsame Kirchenbesuch von Trainer Roland Kirchler mit der gesamten Mannschaft? Oder waren es doch die zwei Kastanien, die der Neo-Coach von seinem vierjährigen Sohn Konstantin als Glücksbringer geschenkt bekommen und eingesteckt hatte? Wir wollen keine theologischen Diskussionen vom Zaun brechen und behaupten einfach mal: Der FC Wacker hat gewonnen, weil er ein Tor geschossen hat und die SV Ried nicht.

BILD DES SPIELTAGS

WACKER-FANS FÜR ENTSCHLEUNIGUNG DES MODERNEN FUßBALLS

ZAHLENSPIELE

0 - Rapid blieb auch im vierten und letzten Wiener Derby des Kalenderjahres 2012 ohne Torerfolg! Damit haben die Grün-Weißen erstmals seit Anbeginn der Fußballmeisterschaft in Österreich im Jahr 1911 vier Meisterschaftsderbys in Serie nicht getroffen!

2,3 - Soviele Tore erzielen die Salzburger in dieser Saison durchschnittlich pro Bundesliga-Partie. Keine andere Mannschaft ist derart torgefährlich.

4 - Haris Bukva ist mutmaßlich nicht sonderlich gut auf Lukas Rath zu sprechen. Der Grazer wurde vom Mattersburger gleich vier Mal gefoult.

5 - Ohne Patrick Bürger wär' hier gar nichts los! Der Mattersburger Stürmer hat von den sieben Torschüssen der Burgenländer fünf selbst abgegeben und einen vorgelegt.

7 - Erst in der 84. Minute eingewechselt, sorgte Georg Teigl gegen den WAC für viel Wirbel. Bei seinen lediglich sieben Ballkontakten schoss er drei Mal aufs Tor, legte einen Torschuss auf und traf auch einmal.

8 - Kopfballduell mit Peter Pöllhuber gefällig? Macht wohl eher keinen Spaß. Der baumlange Admira-Innenverteidiger konnte in Wr. Neustadt alle acht Luftduelle für sich entscheiden.

9 - Jetzt wissen auch die Wiener Neustädter, wie sich ein Derby-Sieg anfühlt. Im neunten Duell mit der Admira haben sie zum ersten Mal gewonnen.

10 - Sturm Graz hatte im Spiel gegen Mattersburg zehn Ecken, die Burgenländer keinen einzigen Corner. Zuvor war die Lederer-Elf letztmals im Februar 2012 in einem Bundesligaspiel ohne Eckball geblieben – auch damals in einem Auswärtsspiel in Graz (0:1-Niederlage).

13 - Man könnte sagen, Marcel Ziegl hatte Roman Wallner gut im Griff. Der Rieder Profi hat elf der 13 Zweikämpfe mit dem Wacker-Stürmer für sich entscheiden können.

38,9 - Was war denn bitte mit Manuel Seidl los? Der Mattersburger hat während der gesamten 90 Minuten gegen Sturm Graz gerade einmal sieben Pässe an den Mann gebracht. Angesichts der elf Fehlpässe ergibt das eine überaus bescheidene Passquote von 38,9 Prozent.

43 - Das Duell Salzburg gegen WAC war das Saisonspiel mit den meisten Torschüssen, beide Teams kamen zusammen auf 43 Abschlüsse. Die Salzburger Gastgeber gaben 27, die Gäste aus Wolfsberg 16 Schüsse ab.

92 - Eine völlig ausgeglichene Zweikampf in einem Spiel hat Seltenheitswert. Bei Sturm Graz gegen den SV Mattersburg war das aber der Fall. Beide Teams entschieden je 92 der Duelle Mann gegen Mann für sich.

100 - Mangelnde Effektivität kann man den beiden Torschützen des SC Wr. Neustadt, Manuel Wallner und Stefan Rakowitz, nicht vorwerfen. Beide gaben je einen Torschuss ab und trafen damit auch.

1300 - Soviele Zuseher mehr sahen Walter Koglers letzten Auftritt am Tivoli als Menschen bei Roland Kirchlers erstem zugegen waren. Gegen den SK Rapid kamen noch 6.050 Fans, gegen Ried waren es nur 4.750.

Torschüsse, Torschuss-Vorlagen, Zweikämpfe, Pässe, Ballkontakte - die Arbeitsnachweise aller eingesetzten Spieler findest du hier im Stat-Check!

TEAM DER RUNDE

Das ist unser Team der 12. Runde!

Im diesem stehen immer jene Kicker, die im Bundesliga-Manager die besten Noten bekommen.

Ihre Positionen (Tor/Abwehr/Mittelfeld/Sturm) sind jene, die die Klubs dem Daten-Liferant IMPIRE, der auch die Bundesliga beliefert, übermittelt haben - deshalb müssen sie nicht zwangsläufig mit jener Position, auf der sie tatsächlich eingesetzt wurden, entsprechen.

Die Noten der Spieler werden auf rein statistischer Basis mittels eines Schlüssels, der auf die einzelnen Positionen (Tor/Abwehr/Mittelfeld/Angriff) angepasst ist, berechnet.

DIE LISTE DER "NULLEN"


Wer's glaubt, wird selig! Nie und nimmer hätte man es nach den Eindrücken der vergangenen Saison für möglich gehalten, dass es bis in Runde 8 dauern würde, bis es das erste 0:0 zu betrauern gibt. Bei Rapid gegen Admira war es soweit. So viel Offensiv-Power gefällt uns natürlich, deshalb führen wir als kleine "Motivation" die "Liste der Nullen" ein, in der wir über alle Nullnummern Buch führen. Also, liebe Bundesligisten: Haltet euch von dieser Tabelle fern, dass sie so kurz wie möglich bleiben möge:

KIRCHEN-SPECIAL

Der Kirchen-Besuch vor dem Spiel gegen die SV Ried hat dem FC Wacker Innsbruck offenbar geholfen.

Wir können uns gut vorstellen, dass Neo-Coach Roland Kirchler auch weiterhin auf Gottes Hilfe vertrauen wird.

Um den Tirolern die Arbeit zu erleichtern, haben wir herausgesucht,wo sie bei Auswärtsspielen für Beistand beten können.

  • Mattersburg:

Pfarre Mattersburg – Hochstraße 2 – 1,3 Kilometer vom Stadion entfernt

  • Wr. Neustadt:

Pfarrkirche Neukloster – Neuklostergasse 1 – 1,6 Kilometer vom Stadion entfernt

  • Salzburg:

Sankt Blasius Kirche – Bürgerspitalplatz 2 – 5 Kilometer vom Stadion entfernt

  • Wolfsberg:

Kirche der Siebenten-Tag-Adventisten – Lindhofstraße 3 – 1,5 Kilometer vom Stadion entfernt

  • Wien/Rapid:

Heilige Nikolaus-Kapelle – Nikolausgasse 1 – 1,7 Kilometer vom Stadion entfernt

  • Ried:

St. Anna Kloster der Redemptoristinnen – Braunauer Straße 6-8 – 600 Meter vom Stadion entfernt

  • Wien/FAK:

Kirche in der Neulandschule – Ludwig-von-Höhnel-Gasse 17-19 – 350 Meter vom Stadion entfernt

  • Graz:

Christus der Auferstandene – Anton-Lippe-Platz 1-2 – 300 Meter vom Stadion entfernt

  • Maria Enzersdorf:

Heiligen-Geist-Kirche – Theißplatz 2 – 800 Meter vom Stadion entfernt

So habt ihr in den Spielberichten der Runde abgestimmt (Stand Mo., 14 Uhr).





"On Fire" - Arvedin Terzic

Im Sommer vom FAC aus der Regionalliga Ost zum FC Lustenau gekommen, nimmt der 23-Jährige richtig Fahrt auf. Nach einem Tor und einem Assist beim 4:0 gegen BW Linz durfte der Mittelfeldspieler beim 2:1 in Hartberg erneut einen Treffer bejubeln. Insgesamt hält er nun schon bei drei Toren und vier Assists. Und sein Verein steht nun schon auf dem vierten Platz, macht den SCR Altach also aktuell zur dritten Kraft im Ländle.

"On Ice" - Paul Gludovatz

So hat sich Paul Gludovatz seine Rückkehr auf die Trainerbank gewiss nicht vorgestellt. Denn das Debüt des Burgenländers ist nicht geglückt, ein Trainer-Effekt blieb aus. Vielmehr setzte es gegen den FC Lustenau die vierte Niederlage in Folge. Besonders bitter: Die Gäste aus Vorarlberg lagen bereits mit 0:1 zurück und erzielten das Siegtor erst eine Minute vor Spielende.

DER BLICK INS ARCHIV:

Ja, schon wieder ein Austrianer. Aber dieses Foto des kleinen Heinz Lindner als Tormann der SHS Linz Kleinmünchen im Alter von zwölf Jahren wollten wir euch einfach nicht vorenthalten. Und einen guten statistischen Grund gibt es auch: Der 22-Jährige stand im Wiener Derby zum 75. Mal für die Austria bei einem Bundesliga-Spiel im Tor. Und ein Länderspiel hat er auch schon. Das hätte sich der junge Mann vor zehn Jahren wohl nicht erwartet.

Runde Paarung Ergebnis
8 Rapid - Admira 0:0
10 Wr. Neustadt - Mattersburg 0:0
12 Sturm - Mattersburg 0:0
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