SV Ried beendet Negativ-Serie

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Die SV Ried hat am Samstag einen kleinen Schritt aus der Krise gemacht.

Die Oberösterreicher rangen in der zehnten Runde der Bundesliga zu Hause der Admira ein 1:1 (0:0) ab und beendeten so ihre schaurige Heimserie - vier von fünf Partien vor eigenem Publikum waren in der laufenden Saison - ohne eigenes Tor - verloren gegangen.

Ried bleibt auf Platz acht

Dennoch bleibt die Fuchsbichler-Elf auf Platz acht.

Den Punkt sicherte Zulj erst in der 88. Minute, nachdem Schwab per Elfer die Admira in Führung geschossen hatte (64.).

Aufgrund mehrerer vergebener Chancen konnte man im Innviertel - ähnlich wie beim 0:2 gegen Rapid am vergangenen Sonntag - aber neuerlich nicht zufrieden sein. Seit 12. August wartet man zudem auf den ersten Dreipunkter.

Ried dominierte die erste Hälfte klar, ließ aber mehrere Möglichkeiten auf die Führung ungenützt.

Hadzic vergibt Großchance

Erst fischte Tischler einen Versuch Reifeltshammers aus dem Eck, dann verzog Riegler nur knapp (beide 18.).

Die beste Chance vergab aber Hadzic, der nach Hinums Stanglpass aus acht Metern das Tor verfehlte (33.).

Kurz darauf musste Reiter Zulj platzmachen, weil er sich in einem Luftzweikampf mit Ouedraogo am Kopf verletzt hatte (34.).

Admira harmlos

Die Admira war über weite Strecken eher abgemeldet, spielte die wenigen Kontermöglichkeiten nicht ordentlich zu Ende oder konnte sie nicht nützen.

Erst kurz vor der Pause sorgte Sabitzer zweimal für echte Gefahr. Doch der 18-Jährige kam allein vor dem Tor jeweils nach Ouedraogos Vorarbeit erst einen Schritt zu spät und wurde dann von Gebauer bezwungen.

In der 38. Minute stand der Admira nach einem Missverständnis zwischen Goalie Tischler und Verteidiger Peter Pöllhuber zudem Fortuna bei.

Schwab trifft per Elfmeter

Nach dem Seitenwechsel konnte die Admira das Duell offener gestalten, beide Teams kamen mehrmals gefährlich vor den gegnerischen Kasten.

Die vermeintliche Entscheidung fiel in der 64. Minute aus einem Elfmeter: Nach einem klar regelwidrigen Tackling Reifeltshammers an Oudraogo ließ sich der kurz eingewechselte Schwab die Chance nicht entgehen.

Ried verstärkte nochmals seine Offensivbemühungen, wurde vom starken Gebauer zudem mit tollen Reaktionen merhmals vor dem 0:2 bewahrt.

Der Ausgleich war schließlich symptomatisch für die Abschlussschwäche der Hausherren: Erst nach zwei Tischler-Paraden konnte Zulj im Strafraumgestocher per Seitfallzieher einnetzen.

Ried Admira
Torschüsse Reifeltshammer 5 Schwab 5
Torschuss-Vorlagen Hadzic, Gartler 4 Ouedraogo 3
Ballkontakte Ziegl 68 Thürauer 69
Zweikampfquote Hinum 81,8% (9/2) Plassnegger 75% (15/5)
Passquote Reifeltshammer 97,4% (37/1) Pöllhuber 85,2% (23/4)
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