"Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen"

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Daniel Schütz der große Traum von der Bundesliga und mehr.

Als „frecher“ Spieler ist er Wacker-Coach Walter Kogler in der vergangenen Saison bei Altach aufgefallen. „Er nimmt in der Offensive Risiko und verfügt über gute Technik sowie Schnelligkeit. Daniel ist ein junger Spieler, der sich hoffentlich bei Wacker gut weiterentwickeln kann.“

Koglers Vertrauen hat sich Schütz offensichtlich schon erarbeitet. Nach seinem Bundesliga-Debüt gegen Kapfenberg in der 1. Runde flog der „Young Star“ für drei Wochen zur U20-WM nach Kolumbien. Zurück gekommen ist er mit viel Selbstvertrauen und stand gegen Wr. Neustadt sofort wieder in der Startformation der Tiroler.

Sehr viel verspricht sich von ihm auch U21-Nationaltrainer Andreas Herzog.

„Seine flinken Haken sind seine Stärke und er ist auf beiden Seiten einsetzbar, dennoch muss er noch robuster werden“, so der ÖFB-Rekordinternationale über den 20-Jährigen, der in Innsbruck drei Jahre plus Option unterschrieben hat.

Schütz gewann bereits zweimal die Wahl zum „Young Star“ des Monats der Ersten Liga.

Nach dem Spiel in Wr. Neustadt spricht der flinke Steirer im LAOLA1-Interview über sein zweites Bundesligaspiel, die U20-Weltmeisterschaft und das Vertrauen von Trainer Walter Kogler.

LAOLA1: Der Sechzehner markierte in Wr. Neustadt die Endstation der Bemühungen, trotz Aktivposten Daniel Schütz…

Daniel Schütz: In der ersten Halbzeit hab ich viel probiert und mir ist auch einiges gelungen. Leider hat es nicht zum Tor gereicht. In der zweiten Hälfte bin ich leider etwas untergetaucht, die Kräfte haben mich verlassen. Teilweise haben wir nach vorne etwas ratlos gewirkt, hinten sind wir gut gestanden.

LAOLA1: Fehlen euch die gemeinsamen Trainingseinheiten? Viele Spieler, wie etwa Miran Burgic, waren verletzt , du warst drei Wochen mit dem U20-Team bei der Weltmeisterschaft in Kolumbien

Schütz: In der Offensive haben wir uns gegen Wr. Neustadt schwer getan, das Zusammenspiel funktioniert noch nicht so wie es sollte. Ich bin jedoch sehr optimistisch. Schade, dass ich gleich am Anfang der Saison wegmusste, aber eine WM erlebt man nicht alle Tage. Ich bin sehr stolz mit dabei gewesen zu sein.

LAOLA1: Es ist nicht selbstverständlich, nach Abwesenheit gleich wieder von Anfang an zu spielen. Wie hast du das Vertrauen von Trainer Walter Kogler gewinnen können?

Schütz: Ich bin sehr froh darüber. Es ist leichter, sich weiterzuentwickeln, wenn der Trainer auf einen baut. Er gibt mir somit Selbstvertrauen, beweisen muss ich mich dann am Platz.

LAOLA1: Du warst „Young Star“ des Monats der Ersten Liga? Wohin sollen deine Wege noch führen?

Schütz: Ich denke, für jeden jungen Spieler ist es ein Traum, in der höchsten Spielklasse zu spielen. Für mich ist dieser Traum in Erfüllung gegangen. Ich habe die Möglichkeit, mich in der Bundesliga beweisen zu dürfen. Bei Wacker kann ich mich perfekt weiterentwickeln. Mein Ziel ist es, irgendwann im Ausland Fuß zu fassen.

LAOLA1: Verrate uns doch deine Stärken!

Schütz: Meine größten Stärken sind sicher meine Antrittsschnelligkeit und das Dribbling. Ich denke, mit diesen Fähigkeiten kann ich der Mannschaft sicher helfen, auf der Seite Durchbrüche zu schaffen, um Tore vorzulegen oder selber zu schießen.

Das Gespräch führte Patricia Kaiser

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