"… sonst könnten wir aufhören"

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LAOLA1: Glaubst du, dass Sturm euer schärfster Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt sein wird? Die Admira scheint – obwohl aktuell in der Tabelle einen Punkt hinter Sturm – dank ihrer tollen Form im Frühjahr wohl nicht mehr einzuholen zu sein.

Hinterseer: Das ist schwierig zu sagen. Admira ist neun, Sturm zehn Punkt vor uns. Das ist ein schönes Polster. Es kann aber schnell gehen – vorausgesetzt, wir starten eine Siegesserie. Ich erinnere nur an letzte Saison. Mattersburg war zwei Runden vor Schluss auch sechs Punkte vor uns und ist dann am Ende noch abgestiegen. Es ist nichts ausgeschlossen. Und Sturm darf sich auf das Zehn-Punkte-Polster nicht ausruhen.

LAOLA1: Ist es für dich so oder so eine Art Abschieds-Tournee von Wacker? Dein Wechsel zum FC Ingolstadt soll ja konkrete Formen annehmen.

Hinterseer: Ich habe auch davon gelesen. Jeder weiß, dass mein Vertrag im Sommer ausläuft. Es hat auch schon viele Gespräche mit Vereinen gegeben – auch mit Wacker. Viel mehr will ich darüber jetzt aber nicht sagen, ich konzentriere mich voll und ganz auf Wacker und auf die Meisterschaft. Den Rest macht mein Manager. Was im Sommer passiert, wird man sehen.

LAOLA1: Angesichts deiner starken Saison wirst du dir über deine persönliche Zukunft aber wohl keine Sorgen machen müssen.

Hinterseer: Ich bin aktueller Nationalteam-Spieler, kann heuer mit einer starken Statistik aufweisen. Mein Ziel ist also schon, zumindest in der Bundesliga zu bleiben. Ich mache mir jetzt noch nicht so einen Kopf, bin mir aber sicher, dass ich im Fall der Fälle wo unterkommen werde.

 

Das Gespräch führte Martin Wechtl

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