LAOLA1: Wie habt ihr euch kennengelernt?

Murg: Wir kennen uns von den Nachwuchs-Nationalteams, wenn ich mich recht erinnere, war das die U17. Ich mochte ihn von Anfang an, er ist ein klasse Typ. Nur spielt er halt beim falschen Verein. (grinst)

Wydra: Die Rivalität zwischen Rapid und Austria steht gar nicht so im Vordergrund. Zumal wir uns ja auch schon vor seinem Wechsel zur Austria gekannt haben. Dass er dorthin gewechselt ist, finde ich aber natürlich nicht so berauschend, aber da kann man nichts machen.

Murg: Eigentlich gibt es zwischen den Austria- und Rapid-Spielern überhaupt keine Rivalität. Ich kenne Schaub und Sabitzer auch sehr gut und mag sie sehr gerne.

Wydra: Außerdem müssen wir im Nationalteam dann ja gemeinsam spielen. Da geht es gar nicht, dass man auf jemanden böse ist, weil er bei einem anderen Verein spielt.

LAOLA1: Beschreibt euch vom Spielertyp her mal gegenseitig.

Wydra: Er ist genau so einer, gegen den ich nicht gerne spiele – klein und flink. Außerdem hat er einen guten linken Fuß. Gegen solche Spieler ist es schwer zu verteidigen, weil sie extrem viel unterwegs und stark am Ball sind.

Murg: Er ist ein perfekter Achter. Gutes Passspiel, technisch sehr gut, körperlich robust und stark im Zweikampf. Ich finde, dass er das Spiel sehr gut lesen kann.

Murg: Bei mir war es das Spiel gegen Sturm. Das ist nicht so gut gelaufen, weil ich eine Riesenchance vergeben habe. Grundsätzlich bin ich aber ein Typ, der auf dem Platz abschaltet – mir war es immer egal, gegen und für wen ich spiele. Man darf sich am Platz nichts scheißen.

Wydra: Mein Liga-Debüt war eine Minute gegen Kapfenberg, da habe ich keinen Ball berührt. Trotzdem war es ein unglaublich geiles Gefühl, im Hanappi – wo ich schon als kleiner Junge Spiele gesehen habe – eingewechselt zu werden.

LAOLA1: Und international habt ihr auch schon gespielt…

Murg: Die Champions League ist eine unglaubliche Erfahrung. Dafür arbeitet man jeden Tag.

LAOLA1: Du hast vorher gesagt, dass du abschaltest, wenn du auf den Platz gehst. Funktioniert das in der Champions League auch?

Murg: Als mich der Trainer vom Aufwärmen geholt hat, hatte ich schon ein komisches Gefühl im Bauch. Aber als ich dann am Platz gestanden bin, habe ich es mehr genossen, als dass ich nervös gewesen wäre.

Wydra: Ich glaube, dass sich das die meisten Leute viel schlimmer vorstellen, als es eigentlich ist. Man bekommt die Stimmung zwar ein bisschen mit, aber eigentlich konzentriert man sich nur aufs Spiel und nicht auf das Geschehen rundherum.

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