Als er sich im vergangenen Jahr bei Zweitligist TSV Hartberg für höhere Aufgaben empfohl, klopfte der WAC an und Rapid ließ den Leihspieler ziehen.

Erste Bundesliga-Auftritte machen Lust auf mehr

Seine ersten Auftritte in der höchsten Spielklasse können sich sehen lassen. Bisher stand Zulj in allen sieben Spielen auf dem Platz und steuerte zwei Tore und einen Assist bei.

Und das trotz des schweren Erbes, das er nach dem Abgang von Michael Liendl antreten musste. Der Linksfuß hat sich nahtlos eingefügt und ist mit seiner Situation zufrieden.

„Ich fühle mich sehr wohl in der Mannschaft. Ich versuche, in jedem Spiel hundert Prozent zu geben, das steht bei mir an oberster Stelle“, kündigt der Oberösterreicher, der schnell zum Stammspieler avancierte, an.

Chefbetreuer Dietmar Kühbauer („Er ist ein super Trainer, der mir hilft, mich unterstützt, fördert und sich sehr gut auskennt.“) schenkt ihm das notwendige Vertrauen, um die nächsten Schritte in die richtige Richtung zu setzen.

Den nächsten Schritt vor Augen

Denn geht es nach dem Youngster, ist seine Entwicklung noch längst nicht abgeschlossen. Schließlich hat er einen Bruder, dem er um alles in der Welt nacheifern will.

„Ich habe einen kleinen Umweg gemacht und bin beim WAC gelandet, wo ich glücklich bin. Robert hat einen ganz anderen, höheren Schritt gemacht. Ich will mich hier etablieren und einmal jede Partie von Anfang an spielen. Dann schauen wir auf den nächsten Schritt.“

Aktuell ist er davon überzeugt, dass die Wölfe die richtige Adresse für ihn sind. So wie damals Ried für seinen älteren Bruder.

Wo dieser im Alter von 22 Jahren heute spielt, ist bekannt. Wohin es Peter in den kommenden zwei Jahren schafft, wird sich weisen. Aktuell steht er jedoch noch ein wenig in Roberts Schatten.


Alexander Karper

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