Walch-Transfer zu Ried in finaler Phase

Aufmacherbild
 

Die Wechsel von Clemens Walch zur SV Ried nimmt sehr konkrete Formen an.

Der 24-Jährige ist am Dienstagnachmittag zu medizinischen Tests im Innviertel eingetroffen. Am Donnerstag wird sein Berater Max Hagmayr, der derzeit im Ausland weilt, zu finalen Verhandlungen erwartet.

„Wir gehen zu 100 Prozent davon aus, dass er bei uns bleibt“, zeigt sich Ried-Manager Stefan Reiter im Gespräch mit LAOLA1 zuversichtlich, dass er in Bälde seinen siebten Neuzugang an Bord hat.

Ab Mittwoch im Training

Der bestehende Vertrag des Tirolers mit Kaiserslautern sei bereits aufgelöst. „Mit dem Spieler werden wir uns auch einigen, da sind die Rahmenbedingungen schon bekannt“, erklärt Reiter. Details wie die Vertragslänge seien noch zu klären.

Da auch die Trainingsfreigabe bereits eingetroffen ist, kann Walch am Mittwoch in den Trainingsbetrieb des Europacup-Starters einsteigen.

Der frühere ÖFB-Junioren-Teamspieler ist bei Ried am rechten Flügel eingeplant, wo er seine in Deutschland gesammelte Erfahrung einbringen soll.

Noch ein Innenverteidiger für Ried?

Insgesamt 19 Spiele absolvierte er für Stuttgart und Kaiserslautern in der höchsten deutschen Spielklasse. In der Rückrunde der abgelaufenen Saison war Walch an Zweitligist Dynamo Dresden verliehen, wo er jedoch über fünf Einsätze nicht hinaus kam.

Mit dem Mittelfeldspieler muss das Einkaufsprogramm der Rieder noch nicht abgeschlossen sein. „Ich denke, wir werden noch einen Innenverteidiger benötigen“, meint Reiter, wobei er diesbezüglich eine interne Lösung nicht ausschließt:

„Grundsätzlich wollen wir jede Position doppelt besetzen. Es gibt aber auch Spieler, die eine zweite Position spielen können, das ist dann auch ausreichend, der Kader muss nicht 22 Spieler haben. Wir wollen uns in den nächsten Tagen noch anschauen, ob das ausreicht und dann eine Entscheidung treffen.“

Wiener Neustadt sagt Elsneg ab

Während bei Walch die Zukunft eines Hagmayr-Schützlings also mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit geklärt ist, steht jene von Dieter Elsneg noch in den Sternen.

Noch ist unklar, für welchen Verein Dieter Elsneg in Zukunft spielt

Der Kapfenberg-Spieler war bei Wiener Neustadt ein Thema, ließ sich für den Geschmack der Niederösterreicher jedoch mit einer Zusage zu lange Zeit.

„Wir haben unser Angebot zurückgezogen. Wir wollen Spieler, die überzeugt davon sind, in Wiener Neustadt spielen zu wollen. Elsneg konnte sich nicht entscheiden, obwohl wir die Frist drei Mal verlängert haben. Dann passt es einfach nicht“, begründet Teammanager Christoph Ungerböck gegenüber LAOLA1.

 Hagmayr möchte diese Version nicht bestätigen, erklärt jedoch: „Es ist richtig, dass es Gespräche gegeben hat, diese haben jedoch zu keinen Ergebnissen geführt.“

Ziel sei es, dass die Offensivkraft weiterhin in der Bundesliga aufläuft. Elsneg war in der vergangenen Spielzeit eine der wenigen Konstanten beim Absteiger. In 25 Meisterschaftseinsätzen kam der 22-Jährige auf fünf Tore.

Gucher zurück nach Italien?

„Wir lassen uns noch bis Ende Juni Zeit. Dann wollen wir uns festlegen, was wir tun“, erklärt Hagmayr, der die Zukunft von Elsnegs „Zwilling“ Robert Gucher in Italien sieht:

„Robert macht im Moment die Matura und wird wahrscheinlich nach Italien zurückkehren, da er ja Genua gehört.“

Ob er dort einen neuen Anlauf wagt oder wieder eine Leihvariante angestrebt werde, sei noch unklar: „Wir wissen noch nicht, was wir machen, denn in Italien dauert bekanntlich alles ein bisschen länger.“

Peter Altmann

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen