Neuer Mann am Wacker-Steuer

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Gunsch neuer Präsident bei Wacker Innsbruck

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Josef Gunsch, Geschäftsführer der Infrarotkabinen-Herstellers Physiotherm, ist der neue Präsident des Bundesligaklubs FC Wacker Innsbruck.

Der 39-jährige wurde am Freitagabend mit 97 Prozent der Stimmen in einer außerordentlichen Generalversammlung im Innsbrucker Congress gewählt und folgt damit dem dreieinhalb Jahre amtierenden Kaspar Plattner.

160 der fast 2.000 Mitglieder waren anwesend. Auch das neue Vorstandsteam des Innsbrucker Traditionsvereins wurde bestätigt.

Fünfer-Vorstand bei Wacker

In Zukunft wird sich ein Fünfer-Vorstand mit Gunsch und Georg Hetzenauer (Sponsoring), Manfred Waldauf (Finanzen), Peter Margreiter (Marketing) und Andreas Perger (Infrastruktur) um den FC Wacker kümmern.

Nur Hubert Vogelsberger, der für den sportlichen Bereich vorgesehen war, sagte aus privaten Gründen vor zwei Tagen ab. Dessen Agenden übernimmt Gunsch persönlich. Beim "klammen" Tiroler Verein wurde auch der sportliche Leiter eingespart. Trainer Roland Kirchler übernahm diesen Job in Personalunion.

Finanzboss erwartet schwarze Zahlen in dieser Saison

Bei einem Umsatz von 6,78 Millionen Euro wurden Ausgaben von 7,045 Millionen als Ausgaben präsentiert. Das ergibt ein vorläufiges Minus von 265.000 Euro.

Im kommenden Jänner wird die planmäßige Generalversammlung stattfinden, bei der auch das offizielle negative Eigenkapital des Vereins, das in einem Jahr von 980.000 auf 1,245 Millionen Euro gestiegen ist, behandelt werden. Gunsch kündigte an, den Klub wie eine Firma zu führen und in fünf Jahren positive Zahlen schreiben zu wollen.

Auch für die neue Saison erwartet sich Finanzboss Waldauf positive Zahlen: "Wenn ich über die Saison verteilt nur 10.000 Zuschauer mehr habe als im Vorjahr, ergibt das ein Plus von 150.000 Euro". Im heiß erwartetem Westderby diesen Samstag gegen RB Salzburg werden über 10.000 Zuschauer erwartet.

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