Wie gut der aktuelle Kader zu den Ideen von Milanic passt, könne Foda aus der Ferne nicht beurteilen: „Ich glaube aber, Darko hat eine genaue Vorstellung, was er will. Dementsprechend wird er handeln. Er konnte im Sommer schon beim einen oder anderen Transfer mitwirken. Jetzt kennt er jedoch die Mannschaft und weiß, was zu verbessern ist. Wichtig wird dann natürlich die nächste Transferperiode, da muss man die richtigen Schritte setzen.“

Denn: „Das ist auch ein Spruch von Gladbach-Trainer Lucien Favre: In der Transferperiode erledigt man den größten Teil, das macht schon mal 60 bis 70 Prozent aus. Man muss Spieler holen, die zur Trainerphilosophie passen.“

Zuschauerrückgang in Graz

Man weiß bei Sturm, dass man wohl noch an der einen oder anderen Kader-Schraube drehen muss, bis diesbezüglich Milanic‘ Vorstellungen erfüllt sind. Dem aktuellen Aufgebot möchte Foda jedoch nicht die Qualität absprechen, hierbei kämen auch andere Faktoren ins Spiel:

„Ich finde die Mannschaft von Sturm nicht so schlecht. Sie hatten jedoch viele Verletzungen zu beklagen. Marco Djuricin, Aleksandar Todorovski oder Andreas Hölzl sind wichtige Spieler, die einer Mannschaft auch fehlen. Das sieht man jetzt einfach, da sie - wie gesagt - keine Kontinuität haben. Sie hatten eine Phase, wo sie gut gespielt und auch Spiele gewonnen haben, dann haben sie aber auch wieder Spiele verloren, wo man geglaubt hat, dass sie sie nicht verlieren. Aber das Schöne am Fußball ist ja, dass er nicht vorhersehbar ist. Generell glaube ich aber trotzdem, dass diese Mannschaft Potenzial hat. Wenn alle Mann an Bord sind, gehören sie für mich schon vorne zu den Top 4.“

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