Gludovatz: Abschied von Sturm

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Sturm und Gludovatz gehen getrennte Wege

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Letztlich ist es das Ende eines großen Missverständnisses.

Der SK Sturm und Paul Gludovatz beenden ihre Zusammenarbeit. Der Vertrag des Burgenländers als Geschäftsführer Sport wird per 30. Juni einvernehmlich aufgelöst (siehe LAOLA1-Kommentar).

Über die Gründe wurde Stillschweigen vereinbart.

"Wir möchten uns bei Paul Gludovatz für seinen großartigen Einsatz und die positive Zusammenarbeit bedanken", erklärt Präsident Christian Jauk in einer Aussendung des Vereins.

Interesse an weiterer Zusammenarbeit

In dieser heißt es zudem, dass Sturm "Interesse bekundet, Paul Gludovatz in einer neuen Funktion längerfristig an den Verein zu binden und seine große Erfahrung im sportlichen Bereich und bei der Nachwuchsförderung weiterhin für Sturm Graz zu nutzen."

Gespräche darüber sollen in den nächsten Wochen geführt werden. "Wir möchten auf Pauls Know-how nur ungern verzichten, immerhin ist er ein Fußball-Fachmann", betont der Aufsichtsratsvorsitzende Friedrich Santner.

Dass Gludovatz ein Experte in Sachen Fußball ist, ist unbestritten. Am Schreibtischjob als Geschäftsführer des Meisters von 2011 ist er letztlich jedoch gescheitert.

Erst im April trat der 66-Jährige seine neue Funktion an, die er jedoch nur wenige Wochen offiziell ausübte. Denn seit 24. Mai befand sich der frühere Ried-Trainer nach einem Schwächeanfall in Krankenstand.

Von Anfang an in der Kritik

Seither übt der wirtschaftliche Geschäftsführer Christopher Houben unterstützt von Trainer Peter Hyballa, Jauk und Santner die Rolle des sportlichen Geschäftsführers interimistisch aus.

In seinen wenigen Wochen im Amt sah sich Gludovatz immer wieder mit heftiger Kritik konfrontiert, unter anderem bereits wenige Tage nach seinem Amtsantritt, als er bei der Trennung von Franco Foda eine unglückliche Rolle spielte.

Suche nach Nachfolger

Gludovatz wiederum soll die notwendige Rückendeckung von Seiten der Vereinsführung vermisst haben.

Wer die Nachfolge des früheren ÖFB-Nachwuchs-Teamchefs antreten wird, steht in den Sternen.

Anfang Juli soll mit der Suche nach geeigneten Kandidaten begonnen werden.

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