Rapid schnappt sich Strebinger

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Nun ist es beschlossene Sache: Rapid angelt sich Torhüter Richard Strebinger von Werder Bremen.

Der 22-Jährige erhält bei den Grün-Weißen einen Langzeitvertrag bis 2019.

"Ich freue mich sehr, dass es mit dem Wechsel so rasch geklappt hat und dass der SK Rapid Wien so großes Vertrauen in mich setzt, was die Vertragsdauer zeigt", erklärt der sechsfache U21-Nationalspieler.

Halbe Million als Transfersumme?

Als Ablösesumme wurden zuletzt 500.000 Euro kolportiert. Strebinger stand in Bremen vor einer ungewissen Zukunft. Mit Raphael Wolf und dem neu verpflichteten Felix Wiedwald hätte der 1,94 m große Goalie dort zwei Konkurrenten vor sich gehabt.

Im Frühjahr war Strebinger an Drittiligist Jahn Regensburg ausgeliehen, wo er in 14 Spielen vier Mal die Null festhielt, letztlich den Abstieg aber nicht verhindern konnte.

Für Werder machte er in der deutschen Bundesliga im Herbst zwei Partien, erhielt dabei aber sechs Gegentore. Der Niederösterreicher wechselte 2012 aus dem Nachwuchs der Hertha nach Bremen. In Österreich spielte er bis 2008 in der St. Pöltner Jugendabteilung.

Soll für Konkurrenzkampf sorgen

Bei Rapid darf sich der frisch verheiratete Neuzugang ernsthafte Chancen auf einen Platz in der Startelf ausrechnen. Im Kampf um das Stammleiberl muss er sich nun gegen den slowakischen Routinier Jan Novota beweisen.

"Er wird dafür sorgen, dass wir weiter einen hochwertigen Konkurrenzkampf um die Position des Torhüters haben", erklärt Sportdirektor Andreas Müller, der mit der Strebinger-Verpflichtung auf den Abgang von Marko Maric reagiert.

Seinem neuen Torhüter streut Müller Rosen. "Strebinger passt perfekt in unsere Philosophie. Er ist außergewöhnlich talentiert, jung, kann aber trotzdem bereits auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückblicken. Zudem wollte auch er unbedingt zu uns und hat nicht nur aufgrund seiner sportlichen Voraussetzungen überzeugt, sondern auch wegen seiner Mentalität und seines Charakters."

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