Stöger ist fast schon weg

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Die Nägel sind gemacht, noch fehlen ihnen aber die Köpfe.

Die Faktenlage ist klar: Der 1. FC Köln will Peter Stöger, Peter Stöger will zum 1. FC Köln. Und die Austria, die will freilich Geld für ihren Meister-Trainer.

Und genau an diesem Punkt spießt es sich noch.

Erste Verhandlungen ergebnislos

Die ersten Verhandlungen mit einer Kölner Delegation wurden ergebnislos abgebrochen.

„Zwischen unserer absolut untersten Schmerzgrenze und dem höchsten Angebot der Kölner liegt extrem viel dazwischen“, sagte AG-Vorstand Markus Kraetschmer am Freitag gegenüber LAOLA1 (Hier Nachlesen!).

Das letzte Wort ist aber freilich nicht gesprochen. Es wäre nicht das erste Mal, dass die Austria Verhandlungen abbricht, um sich mit der anderen Partei dann doch noch einmal an den Tisch zu setzen. Man erinnere sich nur an die Transfergespräche mit der Admira bezüglich Philipp Hosiner Ende August 2012.

Stöger sagt Urlaub ab, Kölner bleiben in Wien

So sehen das auch die Kölner. Während Präsident Werner Spinner und sein Vize Markus Ritterbach zurück nach Deutschland geflogen sind, weilen Geschäftsführer Alex Wehrle und Kaderplaner Jörg Jakobs noch in Wien.

Das tut auch Stöger. Eigentlich hätte der Coach am Samstag auf Urlaub nach Ibiza fliegen sollen, doch seine Freundin Ulrike Kriegler hat die Reise alleine angetreten. Auch das ist ein Indiz dafür, dass nun alles sehr schnell gehen kann.

Was macht Co-Trainer Schmid?

Dessen ist sich auch die Austria, die nun versucht, finanziell das Beste aus der Trennung herauszuholen, bewusst.

Wie der „Kurier“ berichtet, fragte Sport-Vorstand Thomas Parits am Freitag-Vormittag bereits bei Co-Trainer Manfred Schmid nach, ob sich dieser die Rolle als Chefcoach zutrauen würde. Fraglich ist allerdings, ob er nicht Stöger nach Köln begleitet.

Am Wochenende wird weiter verhandelt. Es ist davon auszugehen, dass schon bald Einigung erzielt wird.

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