Salzburger Nachspiel für Derby-Vorfälle

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Die Tätlichkeit von Salzburgs-Innenverteidiger Ibrahim Sekagya beim 1:0-Erfolg im West-Derby gegen Wacker Innsbruck hat Folgen.

Nach der Anzeige des Senats 3 wird der Mann aus Uganda wegen eines Schlages in den Unterleib des Spaniers Inaki Bea in der Nachspielzeit für drei Partien gesperrt.

In einem hitzigen Aufeinandertreffen kochten auch nach dem Spiel die Emotionen über.

Rassistische Äußerungen gegen Leonardo?

"Bullen"-Schlussmann Eddie Gustafsson beschuldigte Georg Harding in einem TV-Interview rassistischer Kommentare gegen den Brasilianer Leonardo. Doch der 34-Jährige distanzierte sich von diesen Anschuldigungen gegen den Wacker-Spieler wieder.

"Ich kann nur sagen, dass ich von Salzburg eine Nachricht erhalten habe, dass sich Eddie bei mir melden und entschuldigen wird. Er hat gemeint, dass ich das doch nicht gesagt habe", bestätigt Harding im LAOLA1-Interview.

Der Defensiv-Allrounder gibt weiters zu verstehen: "Natürlich hatte ich mit Leonardo einige Gefechte. Ich arbeite mit vielen Mitteln, aber sicher nicht mit solchen."

Gustafsson muss Stellungnahme abgeben

Der 28-Jährige stellt klar: "Ich bin strikt gegen so eine Vorgehensweise. Für mich ist die Sache erledigt. Man muss nur künftig aufpassen, was man vor der Kamera sagt."

Trotzdem haben die Vorwürfe ein Nachspiel, denn Gustafsson muss der Liga bis Donnerstag eine Stellungnahme abgeben.

Die Verantwortlichen wollen wissen "ob und welcher Spieler von Wacker und gegebenenfalls mit welchem Inhalt rassistische Äußerungen“ getätigt hatte, "um allfällig weitere Schritte veranlassen zu können.“

Parlov für zwei Spiele gesperrt

Neben Salzburgs Sekagya bestraft der Liga-Strafsenat auch Mattersburg-Mittelfeldspieler Ivan Parlov.

Der 27-Jährige wurde beim 2:2-Remis gegen Meister Sturm Graz in der 92. Minute vom Platz gestellt. Wegen "rohem Spiels" sah Parlov die Rote Karte und muss für zwei Begegnungen zusehen.

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