Kein Schweitzer für Sturm

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Schweitzer bleibt ein Rieder

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Gerhard Schweitzer bleibt der SV Ried weiterhin erhalten und wechselt nicht zu Meister Sturm Graz.

Der derzeitige Interims-Coach verlängert seinen Vertrag als Assistenz-Trainer bei den Innviertlern bis 2014. Das haben die Oberösterreicher am Mittwochnachmittag bekanntgegeben.

Der 48-Jährige folgt damit nicht seinem ehemaligen Chef Paul Gludovatz, der Ried verlassen hat, um am 10. April seine Tätigkeit als Geschäftsführer Sport bei Sturm aufzunehmen.

Freude im Innviertel

Die Verhandlungen mit Schweitzer, bei den Steirern auch als Chefcoach im Gespräch, haben zu einem negativen Ergebnis geführt.

"Wenn alles passt, das Trainerteam, die Mannschaft und das Gehalt, komme ich nach Graz, wenn nicht, dann eben nicht", hatte der langjährige Gludovatz-Assistent (ÖFB, Ried) unlängst gemeint.

Im Innviertel ist man indes glücklich.

"Ich freue mich sehr, dass sich Gerhard entschieden hat, weitere zwei Jahre bei uns zu arbeiten. Er ist Teil des Rieder Systems. Und wird auch für den zukünftigen Cheftrainer ein loyaler und wertvoller Mitarbeiter sein", erklärt Manager Stefan Reiter.

Schweitzer selbst: "Ich habe gesagt, dass ich eine Bedenkzeit von zwei, drei Wochen brauche, um die Entscheidung zu fällen. Jetzt ist diese Bedenkzeit vorbei. Nach einigen Gesprächen haben sich der Verstand und vor allem das Herz für die SV Ried entschieden."

Co- aber keinen Chef-Trainer

Damit kommt es nun zur interessanten Konstellation, dass die Innviertler bereits über einen Assistenz-Trainer für die kommende Saison verfügen, jedoch nicht über einen Chefcoach.

Schweitzer selbst wollte dieses Amt nicht übernehmen, da er im Innviertel weiterhin seiner hauptberuflichen Tätigkeit (37 Stunden) in der Lenzing AG nachgehen will (Seine Gründe dafür erläutert er hier).

Die Trainer-Suche ist in Ried (Neustadt-Coach Peter Stöger gilt als Kandidat) ebenso offen wie in Graz.

Bei den Steirern halten sich die Gerüchte um die Personen Darko Milanic und Markus Schopp.

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