Schöttel sagt Sturm ab - Wiesinger ist interessiert

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Er war der Erste auf der Liste und ist der Erste, der wieder davon verschwindet.

Peter Schöttel wird nicht der neue Trainer des SK Sturm Graz.

"Ich habe mich dazu entschieden, nicht mehr als Kandidat zur Verfügung zu stehen", erklärt der 47-Jährige bei "Sky".

Nach nur einem Gespräch mit dem Sturm-Präsidium habe er seine Entscheidung gefällt.

Vorstellungen stimmten nicht überein

Der Grund dafür liege an den verschiedenen Ansichten Schöttels und des Vereins. "Es ist beiden Seiten klar geworden, dass unsere Vorstellungen nicht zu 100 Prozent übereinstimmen", meint der Wiener.

"Wenn man als Trainer eine langfristige Beziehung eingeht, dann muss alles passen  - man muss sich zu 100 Prozent sicher sein", fügt er hinzu.

Die Suche nbei den Grazern geht damit weiter. Aktuellster Name im schwarz-weißen Trainer-Karussell ist Michael Wiesinger.

Wiesinger: "Sturm ist ein interessanter Klub"

Der Deutsche soll laut übereinstimmenden Medienberichten in der Murmetropole weilen und Kontakt mit Sturm aufgenommen haben.

Der 41-Jährige war zuletzt beim 1. FC Nürnberg tätig und im Herbst 2013 nach nur fünf Punkten aus den ersten acht Saisonspielen entlassen worden. Zuvor trainierte der ehemalige Mittelfeldspieler ein Jahr lang den FC Ingolstadt.

Auf den Kontakt mit Sturm will Wiesinger nicht genauer eingehen. "Darüber will ich nicht sprechen, weil ich dem Verein nicht vorweggreifen möchte", sagt er im "Kurier". Ein Dementi klingt anders.

Gleichzeitig zeigt er sich durchaus vom Job in Graz angetan: "Sturm Graz ist jedenfalls ein sehr interessanter Verein. einer der interessantesten in Österreich", so Wiesinger, der 2011 unter anderem mit Roger Schmidt und Sascha Lewandowski in Deutschland den UEFA-Pro-Lizenz-Kurs absolviert hat.

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